Buchweizenmehl – glutenfrei, gesund, reich an Ballaststoffen

Buchweizenmehl ist vor allem in östlichen Regionen ein Grundnahrungsmittel, in Deutschland jedoch seit vielen Jahren nicht mehr auf unserem Speiseplan. Der herkömmliche Weizen wird für Brot, Pasta und Gebäck verwendet. Da wir seit einiger Zeit jedoch immer stärker auf eine gesunde Ernährung achten, ist das Buchweizenmehl wieder auf dem Vormarsch.

 

Darum handelt es sich bei Buchweizenmehl

 

Buchweizenmehl wird aus dem echten Buchweizen gewonnenDer Name lässt vermuten, dass Buchweizen mit unserem bekannten Weizen verwandt ist. Das stimmt jedoch nicht. Die Pflanze sieht nicht nur deutlich anders aus, sondern gehört auch zu einer vollkommen anderen Gattung. Im Gegensatz zu Kamuthmehl handelt es sich bei dem Ausgangsprodukt nicht um ein Getreide, sondern um ein Psdeudogetreide, genau wie beim beliebten Teffmehl.

 

Das Buchweizenmehl wird üblicherweise aus dem Echten Buchweizen gewonnen. Das größte Anbaugebiet findet sich in Russland, wo pro Jahr über 800.000 Tonnen produziert werden. In der Volksrepublik China wird der Buchweizen bereits seit 4.500 Jahren kultiviert und im Jahre 2013 wurden über 700.000 Tonnen produziert.

 

Die geernteten Buchweizenkörner werden nicht nur zu Buchweizenmehl, sondern auch zu Gries, Grütze und Graupen verarbeitet.

 

Ist Buchweizenmehl gesund?

 

Immer mehr Menschen kehren dem Weizenmehl den Rücken zu und gehen auf die Suche nach Alternativen. Unter ihnen sind einige, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden. Für sie ist Buchweizenmehl ein wahrer Segen. Es enthält keinerlei Gluten und kann bedenkenlos verspeist werden.

 

Es enthält etwa 10% Eiweiß, was im Vergleich zu anderen Getreide- und Pseudogetreidesorten sehr viel ist. Aus diesem Grund wird Buchweizen sehr gerne von Sportlern und Athleten gegessen. Auch das reichlich enthaltene Lysin macht Buchweizenmehl zu einem gesunden Lebensmittel. Hinzu kommt Vitamine B1, Vitamin B2, Vitamin E, Calcium, Magnesium und Kalium.

 

In einer in Kanada durchgeführten Studie wurde an Laborraten gezeigt, dass der regelmäßige Konsum von Buchweizen zu einer Senkung des Blutzuckerspiegels führen kann. Somit kann der Verzehr Menschen empfohlen werden, die unter Diabetes leiden.

 

Buchweizenmehl kaufen – darauf muss man achten

 

Wer in Deutschland Buchweizenmehl kaufen möchte, sollte in jedem Fall darauf achten, dass ausschließlich Buchweizen enthalten ist. Da dieses alleine nicht backfähig ist, werden häufig andere Mehle beigemischt. Somit ist nicht mehr garantiert, dass es frei von Gluten ist. Darüber hinaus sollte man Wert darauf legen, dass es aus einem biologischen Anbau stammt. Die üblichen Siegel geben darüber Aufschluss.

 

Preislich liegt das Mehl in guter Qualität etwa bei knapp 7€ pro Kilogramm.

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