Darum solltest du Bauchfett verlieren

Fett – Die Gefahr aus dem Bauch

Bauchfett geht nicht immer mit Übergewicht einher. Auch Personen mit Normalgewicht können einen zu hohen Anteil an Bauchfett haben. Fett wiegt auch weniger als Muskeln, so dass Dein Gewicht nicht unbedingt konkrete Aussagen über Dein Körperfett und speziell über das gefährliche Bauchfett geben kann. Natürlich musst Du jetzt nicht direkt in Panik verfallen. Zu sorglos solltest Du mit dem Thema aber eben auch nicht umgehen.

 

Bauchfett tanzt auf vielen Hochzeiten

Die Gefahren, die vom Bauchfett ausgehen, sind vielfältig. Allen voran geht das Risiko sich Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfall und Diabetes heranzuzüchten. Geht ein Bauchfettüberschuss mit Übergewicht einher, so sind Gelenkbeschwerden vorprogrammiert. Fettgewebe ist auch ein Nährboden für Krebszellen und somit steigt auch hier das Risiko. Dein Bauch beherbergt alle lebenswichtigen inneren Organe, die durch eine Fettschicht umgeben werden. Auch dieses Eingeweidefett zählt zum Bauchfett und kann gefährlich werden, wenn Entzündungsstoffe freigesetzt werden.

 

Als richtig gefährliches Bauchfettpotential entpuppen sich die Bäuche die sich hart anfühlen und von uns so lapidar Bierbauch genannt werden. Hier sind die Entzündungsstoffe um ein vielfaches höher als im normalen Bauchfett und die Gefahr für Herzkrankheiten steigt enorm. Die Demenzforschung sieht in Übergewicht auch einen Risikofaktor. Nicht zuletzt weil Gefäßerkrankungen durch Übergewicht bedingt werden, die wiederum eine Ursache von Demenzen sein können (vaskuläre Demenz und Alzheimer). Du siehst also. Du hast allen grund, daran zu arbeiten, dein Bauchfett zu verlieren!

 

Gefahr erkannt – Gefahr gebannt

Gefährliches Bauchfett
Gefährliches Bauchfett

Dieses Motto solltest Du Dir auf die Fahnen schreiben. Frust und Angst helfen Dir gar nicht Bauchfett zu verlieren. Ran an den Speck (den Bauchspeck) ist jetzt die Devise. Denn noch ist nichts zu spät und Du hast es in der Hand Dein gefährliches Bauchfett zu reduzieren und das Risiko für die oben genannten Krankheiten zu minimieren. Wenig Fett, viel Protein und Bewegung sind schon mal erste gute Ansätze. In Bezug auf Bewegung hat eine Studie gezeigt, dass selbst 2x die Woche strammes Spaziergehen den Bauchumfang schon senken kann (2,5 cm in 4 Wochen). Das ist für Personen, die an extremem Übergewicht leiden also eine erste Maßnahme und mit Sicherheit sinnvoller als ein straffes Sportprogramm vor dem es einem vorher schon graust.

Die Reduktion von Bauchfett darf nicht zu schnell erfolgen, weil sonst wertvolles Muskelgewebe angegriffen wird. Auch darf das Eingeweidefett nicht zu drastisch reduziert werden. Denn es hat ja auch eine sinnvolle Aufgabe – nämlich die Organe zu „polstern“ und vor äußerlichen Einwirkungen zu schützen

 

Blutwerte und Bauchfett – ein Spiegel Deines Lebenswandels

Es bedarf gar keines Geheimdienstes, um sagen zu können, wie Du lebst. Deine Blutwerte geben dem Arzt mehr Informationen als Dir lieb sind. Blutzucker, Blutfette, Entzündungsmarker, Leberwerte und so weiter sind Spiegel Deines Speise- und Getränkeplans. Hinzukommen noch die Nachweismöglichkeiten über Infektionskrankheiten und deren Erreger die aus der Blutabnahme hergeleitet werden können.

Bei Diabetikern hört man oft, dass sie vor der Zuckerkontrolle einen Korn trinken oder Pampelmusen essen, damit der Blutzucker sinkt. Das mag für den aktuellen Wert wirken, der Langzeitwert sagt jedoch etwas anderes aus und deckt diese kleinen Tricks meistens auf. Trotzdem können die Blutwerte gezielt beeinflusst werden, besonders die, die Aufschluss über Leber, Galle etc. geben. Wer viele Bitterstoffe zu sich nimmt, regt die Tätigkeit der Leber und den Gallenfluss an. Zusammen mit reichlich Wasser wird der Körper besser entgiftet, die Darmflora wird optimiert und verschiedene Blutwerte regulieren sich dadurch. Neben der Umstellung er ERnährung ist auch moderater Sport wichtig, um gefährliches Bauchfett nachhaltig zu reduzieren. Teste deshalb jetzt Gymondo 7 Tage kostenfrei!

 

Wenns aber doch so gut schmeckt

AppetitzüglerVorsicht vor Appetitzüglern. Zwar können sie helfen, den gefährlichen Bauchfettanteil zu senken, doch die Wirkstoffe sind nicht selten umstritten. In diesem Zusammenhang gab es erst kürzlich eine Studie zu dem Präparat Rimonabant. Man kann dadurch zwar Bauchfett verlieren, scheint aber psychische Störungen wie Angstzustände und Depressionen hervorzurufen. Das ist nicht Sinn der Sache. Dann lieber langsamer und Pfund für Pfund weg von der Gefahr, als von einem Krisengebiet ins nächste zu flüchten.