Kokosblütenzucker – Das natürliche und gesunde Süßungsmittel

Kokosblütenzucker wird aus der Kokosnuss gewonnenDie Kokosnuss liefert in allen Belangen unglaublich hochwertige Nährstoffe. Das Kokosöl ist seit geraumer Zeit schon ein echter Verkaufsschlager und nun geht auch das sogenannte Kokosblütenzucker durch die Decke! Warum? Es ist gesund, angenehm lecker und eine wunderbare Alternative zum herkömmlichen Zucker. Vielleicht sogar die beste Alternative.

Wir stellen dir in diesem Artikel alle Informationen rund um das natürliche Süßungsmittel vor. Hier findest du alles über die Kokosblütenzucker Nährwerte bis hin zu tollen Rezeptideen.

Warum ist Kokosblütenzucker gesund?

Der große Vorteil ist der, dass die Kokosblütenzucker Kalorien ausschließlich aus niedrig-glykämischen Kohlenhydraten bestehen. Im Gegensatz dazu ist normaler Haushaltszucker oder brauner Zucker extrem hoch-glykämisch.

Kurz zur Info: Der glykämische Wert zeigt an, wie stark der Blutzuckerspiegel auf Speisen reagiert.

Der Unterschied zwischen beiden Wirkungsweisen ist gewaltig. Kurzkettiger, hoch-glykämischer Zucker gelangt äußerst schnell in unsere Blutbahn, sodass wir einen gewaltigen Energiekick bekommen. Mit Sicherheit kennst du das kurzzeitige Hoch, nachdem du einen Schokoriegel oder eine Cola getrunken hast. Währenddessen läuft unsere Insulinproduktion auf Hochtouren. Sie läuft so stark, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes am Limit arbeitet. Das heißt, je mehr kurzkettige Kohlenhydrate wir zu uns nehmen, desto stärker beanspruchen wir unsere Schilddrüse, die das Insulin unter enormen Zeitdruck produzieren muss.

Der kurze Leistungsschub ist zwar angenehm, allerdings flacht er nach nur kurzer Zeit wieder ab und unsere Zellen sind aufgrund der hohen Belastung müder als zuvor. Also gibt uns unser Magen das Signal, dass wir Hunger haben und ehe wir uns versehen, fallen wir einer Heißhungerattacke zum Opfer.

Meist greifen wir dann erneut zu hoch-glykämischen Speisen, da sie erfahrungsgemäß schnelle Energie liefern und uns das Gefühl von Befriedigung geben. Dabei belasten wir unsere Schilddrüse allerdings ein weiteres Mal. Die Folge: Bei zu viel Konsum von schlechten Kohlenhydraten bekommt unsere Schilddrüse langfristige Schäden und ist nicht mehr in der Lage, Energie in Form von Zucker zu verwerten. Sobald das eintritt, sprechen wir von Diabetes-Typ-2.

Aus diesem Grund sind alle hoch-glykämischen Speisen, wie Weißbrot, weißer Reis und Zucker so gut es geht zu vermeiden!

Aber wie süße ich dann meine Speisen? Hier kommt nun die gute Nachricht!

Die Kokosblüten Nährwerte sind zwar ähnlich wie die des Zuckers, allerdings ist ein großer Unterschied in der Qualität der Nährwerte festzustellen. Alle Kohlenhydrate bestehen nämlich aus langkettigen Molekülen. Diese werden langsam und konstant verstoffwechselt und erfordern keine überreizte Insulinproduktion. Es ist daher möglich, mit Kokosblütenzucker Diabetes zu lindern bzw. die Symptome zurückzuhalten.

Kokosblütenzucker ist also unglaublich interessant für dich, wenn du:

  • Diabetes hast und trotzdem gerne süße Speisen verzehrst.
  • Im Alltag durch süße Speisen länger und konstanter Energie haben möchtest.
  • Dein Risiko auf Krebs minimieren möchtest oder im Kampf gegen Krebs nicht auf süße Speisen verzichten möchtest (hoch glykämische Kohlenhydrate sind die Hauptenergiequelle für Tumoren, daher ist Zucker auch die Hauptursache für wachsende Krebszellen).
  • Übergewichtig bist
  • Herz-Kreislauf Erkrankungen vorbeugen möchtest.

Wenn das mal keine Gründe sind, um in Zukunft anstatt herkömmlichen Zucker, lieber Kokosblütenzucker kaufen zu wollen!

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Weitere Kokosblütenzucker Nährwerte

Nicht nur der isolierte Gesundheitsaspekt ist ein Grund, um Kokosblütenzucker zu kaufen! Er liefert nämlich auch noch jede Menge andere wertvolle Stoffe.

Zu den Top Kokosblüten Inhaltsstoffen zählen unter anderem:

  • Kalium (18 mal mehr als brauner Zucker)
  • Zink (10 mal mehr als brauner Zucker)
  • Phosphor (30 mal mehr als brauner Zucker)
  • Vitamin B
  • Vitamin C
  • Aminosäuren (16 Stück)

Während brauner Zucker nur sehr wenige bis gar keine Vitalstoffe vorweisen kann, ist Kokosblütenzucker im wahrsten Sinne des Wortes voll davon! Besonders Mineralstoffe wie Kalium oder Eisen stehen im engen Zusammenhang mit unserer Leistungsfähigkeit. Kokosblütenzucker gibt uns also Energie und sorgt gleichzeitig dafür, dass wir sie auch tatsächlich umsetzen können.

Bei Zucker ist eher das Gegenteil der Fall. Wir bekommen zwar Energie, dadurch fühlen wir uns aber hinterher umso ausgelaugter und haben jede Menge körpereigenen Ressourcen verbraucht.

Auch interessant: Kokosblütenzucker Fructose kommt nur zu einem sehr geringen Teil im Süßungsmittel vor. Der Großteil besteht aus dem schonenden Glukose-Zucker.

Wie schmeckt Kokosblütenzucker?

Kokosblütenzucker schmeckt süß und leicht nach KaramellWir alle lieben den süßen Geschmack von Zucker im Kuchen oder in Puddings… Wer kann da schon widerstehen? Wir haben festgestellt, dass das gar nicht nötig ist. Du kannst weiterhin deine Kuchen und Süßspeisen so genießen, wie du es gewohnt bist, da so gut wie alle Kokosblütenzucker Rezepte genauso schmecken, als würde man normalen Zucker verwenden.

Wenn wir den Zucker aus der Kokosblüte isoliert zu uns nehmen, schmeckt er ein wenig „karamelliger“, was für die meisten Menschen sogar noch leckerer ist. Aus diesem Grund musst du bei der Dosierung nicht sonderlich viel beachten. Du kannst in genauso wie normalen Zucker einsetzen. Doch Vorsicht! Auch wenn die Kokosblüten Kalorien hochwertig sind, es sind immer noch Kalorien – und das nicht gerade wenig.

Kokosblütenzucker Low Carb – passt das?

Im Zuge dessen, dass Kokosblütenzucker gesund ist und immer mehr Aufmerksamkeit in der Fitness- und Gesundheitsbranche findet, stellt sich häufig die Frage, ob es auch für die Low-Carb Diät geeignet ist.

Falls du Low Carb machst, dann machst du vieles richtig in Sachen Fettverbrennung! Doch leider müssen wir dich hier enttäuschen, denn Kokosblütenzucker ist alles andere als geeignet für eine kohlenhydratarme Ernährung. Auch wenn die Kohlenhydrate ausgesprochen gut sind – so bleiben es immer noch Kohlenhydrate.

Selbiges gilt nämlich auch für braunen Reis, Vollkorngetreide und Früchte. All diese Lebensmittel sind an sich ziemlich gesund, jedoch für Low Carb Zwecke eher ungeeignet.

Natürlich kommt es ganz darauf an, wie stark du deine Kohlenhydrate reduzierst. Wenn es für dich in Ordnung ist, pro Tag ca. 20-30 Gramm Kohlenhydrate zu essen, kannst du deinen Chia-Pudding gerne auch ein kleines bisschen mit Kokosblütenzucker verfeinern. Doch Vorsicht! Auch Kokosblütenzucker ist Zucker und liefert schon jede Menge Kalorien bei nur geringen Mengen.
Wie wird Kokosblütenzucker angebaut?

Da es für viele Nutzer des wertvollen Süßungmittels sehr interessant ist zu wissen, wie es eigentlich hergestellt wird, wollen wir auch darauf genauer eingehen.

Die Kokosblütenzucker Produktion

KokosblütenzuckerDie Produktion des Zuckers ist ziemlich spannend, da er nicht aus der eigentlichen Nuss gewonnen wird. Stattdessen wird er aus dem Nektar hergestellt, der aus den Blütenknospen der Palme austritt. Der Kokosnektar läuft unter großer Behutsamkeit aus der Knospe heraus und wird aufgefangen. Anschließend wird er kurzzeitig aufgekocht oder in einem schonenden Dampfkoch-Verfahren bei niedriger Temperatur aufbereitet. Dadurch entstehen feine Zuckerkristalle, die anschließend gemahlen werden.

Bei der Produktion ist es ganz wichtig, dass der Nektar unter größter Sorgfalt aus der Palme „gezogen“ wird, da sie dann in der Lage ist, dauerhaft Nektar abzuwerfen. Es gibt keine spezielle Saison oder besondere Anbauzyklen. Bleibt die Palme unversehrt, spendet sie das ganze Jahr über frischen Nektar. Aus diesem Grund ist der Anbau von Kokosblütenzucker sehr umweltschonend.

Bei der Nachhaltigkeit muss man immer ein Auge auf den Hersteller werfen. Nicht jeder Hersteller arbeitet seriös. Gerade in Betrieben, in denen auch Kokosöl hergestellt wird, werden die Palmen nach der Ernte gefällt. Die neue Zucht ist natürlich alles andere als schonend für den Acker. Besonders dann nicht, wenn dazu auch noch gerodete Regenwaldfläche genutzt wurde.

Wo kann ich Kokosblütenzucker kaufen?

Beim Kauf ist stets darauf zu achten, dass es sich um eine nachhaltig produzierende Plantage handelt. Besonders beliebt ist unter anderem der „Kokosblütenzucker Alnatura“. Dieser ist in vielen Läden zu finden und nicht besonders teuer.

Ansonsten ist es eine gute Möglichkeit, im Internet Ausschau zu halten. Gerade was alternative Speisen angeht, kommt es ganz genau auf die Qualität an. Im Laden kann man diese nur schwer überprüfen, im Internet hingegen ist es weitaus einfacher.

Auf jeden Fall sollte es immer die Kokosblütenzucker Bio Variante sein! Wenn dies nicht der Fall ist, ist das ursprünglich so gesunde Lebensmittel voll von Pestiziden. Und das ist nun wirklich nicht Sinn der Sache.

Kokosblütenzucker Rezepte

Damit du direkt ein paar tolle Ideen bekommst, wie du den Kokosblütenzucker am besten einsetzen und himmlisch leckere Gerichte zubereiten kannst, haben wir hier noch ein paar tolle und einfache Rezeptvorschläge für dich.

Matcha Pfannkuchen mit Kokosblütenzucker (4 Personen)

Alle Zutaten außer das Kokosöl mit einem Mixer vermischen und anschließend braten. Das Kokosöl dient als ideales Bratöl.

Am Ende hast du einen besonders leckeren und gesunden Pfannkuchen mit vielen hochwertigen Proteinen und Kohlenhydraten.

Frischkäse-Curry Brotaufstrich

  • 125 g Hüttenkäse
  • 125 g Frischkäse
  • 1 El Curry
  • ½ TL Kokosblütenzucker
  • 4 Minzblätter (frisch)
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Meersalz
  • Schale einer halben Zitrone

Alle Zutaten werden vermischt. Dafür müssen die Kräuter und die Zitronenschale sehr fein gehackt werden und anschließend untergerührt werden. Lasse den Aufstrich anschließend für 1-2 Stunden im Kühlschrank ziehen.

Das gute bei diesem Rezept ist, dass du alle Zutaten je nach Geschmack variieren kannst.

Leckeres Müsli mit KokosblütenzuckerHimmlischer Frühstücksjoghurt mit Beeren und Müsli

  • 1 Handvoll Müsli
  • 100 G Naturjoghurt oder griechischer Joghurt
  • Ein Klecks Marmelade
  • Walderdbeeren oder andere Beeren deiner Wahl
  • 1 EL Kokosblütenzucker

Mit diesem Rezept lässt sich ein toller Schicht-Joghurt machen. Nehme dir ein Glas und gib zuerst das Müsli hinein. Anschließend kannst du Joghurt, Marmelade, Kokosblütenzucker und Beeren übereinanderschichten. Als Topping kannst du gerne noch ein paar Chiasamen oder Nüsse nehmen.

Fazit

Kokosblütenzucker ist DIE Fitness- und Gesundheitsentdeckung der letzten Monate. Besonders Sportlerinnen, die unter großer Aufmerksamkeit ihre Linie halten wollen, würden sich vom Herzen gerne mal etwas intensiv-süßes gönnen.

Das ist mit Kokosblütenzucker möglich! Und zwar auf total gesunde Art und Weise. Viele gute Kohlenhydrate werden in Begleitung von jeder Menge Vitalstoffe geliefert und verfeinern so ziemlich jedes Gericht, wo noch ein bisschen Süße herandarf.

Probiere es doch einfach mal aus!

Hochwertigen Bio Kokosblütenzucker kannst du ganz einfach bei Amazon bestellen! Alle Infos hier ->

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