Top 10 Fatburner – Diese kleinen Diäthelfer sollte jeder kennen

Die Sonne kommt raus und die Tage werden länger. Es wird langsam wärmer. Die Kleidung wird immer leichter und wir zeigen immer mehr Haut. Wäre ich doch im Winter öfter mal mit Sarah zum Sport gegangen… „Du, sorry, ich muss heute wieder mal länger arbeiten“ – und eigentlich saß man dann doch nur auf dem Sofa, mit Popcorn in der einen, Schokolade in der anderen Hand, hat sich zum 33-ten Mal den selben Film angeschaut und musste immer wieder an der gleichen Stelle weinen.

Geht es euch auch so?

Man will ein paar Pfunde verlieren, aber möglichst, ohne viel Sport zu treiben und ohne seine Ernährung komplett auf den Kopf stellen zu müssen. Dass man sich wöchentlich 2- bis 3-Mal sportlich betätigen sollte, brauche ich Euch nicht zu sagen. Aber Ihr solltet Euch auf keinen Fall zu Tode hungern. Ein wenig Bewegung und eine ausgewogene Ernährung ist auf jeden Fall der deutlich bessere Weg. Einige Frauen schwören auf Diätpillen. Ich wiederum halte mich lieber von chemischen Produkten fern und greife auf das zurück, was mir die Natur zu bieten hat.

Mit natürlichen Fatburnern gesund abnehmen

Zum Beispiel natürliche Fatburner. Das sind Lebensmittel, die es so richtig in sich haben, in jedem Supermarkt erhältlich sind und beim Abnehmen helfen können. Sie stimulieren den Stoffwechsel und beschleunigen somit die Fettverbrennung. Und hier sind sie, die wirksamsten Fettkiller aus der Nahrung:

Capsaicin aus Pfeffer, Chili und Paprika wärmt von innen und erhöht die Körpertemperatur. So kann der Kalorienverbrauch gesteigert werden… einfach zum Dahinschmelzen. Ganz nebenbei: Scharfstoffe regen die Verdauung an und helfen bei Erkältungen.

Vitamin C aus Zitrusfrüchten, Paprika und Beeren. Vitamin C stärkt nicht nur die Abwehrkräfte, sondern stimuliert auch den Stoffwechsel und schützt die Zellen vor oxidativem Stress. Täglich benötigt der Körper etwa 100 mg, unter anderem, um Fett abzubauen.

Ingwer enthält seine Schärfe von Gingerol. Dieser Scharfstoff wirkt erwärmend und stoffwechselanregend. Ingwer besteht aus über 160 Inhaltsstoffen, darunter Vitamin C und verschiedene ätherische Öle. Ingwer wirkt außerdem entzündungshemmend und kann bei Erkältungen, Übelkeit und Magenbeschwerden helfen.

Chlorogensäure aus grünem Kaffee und Koffein aus Röstkaffee, grünem und schwarzen Tee stimulieren den Kreislauf, können die Fettverbrennung beschleunigen und versorgen den Körper mit der nötigen Energie, um länger durchzuhalten. Außerdem sind Kaffee und grüner Tee kalorienfrei. Grüner Tee und Matcha – gemahlenes Grüntee-Pulver – enthalten viele sekundäre Pflanzenstoffe, darunter Catechine, welche den Körper dabei unterstützen können, schneller Kalorien zu verbrennen.

Ballaststoffe aus Linsen, Bohnen, Quinoa oder Leinsamen fördern nicht nur die Verdauung, sie sättigen langanhaltend und sind kalorienarm. Die empfohlene Menge liegt bei 30 g am Tag. Dazu sollte man viel Wasser trinken, denn nur so wirken Ballaststoffe optimal.

Sekundäre Pflanzenstoffe aus grünem Gemüse (Carotinoide), Nüssen (Phytosterine) und Zwiebeln (Sulfide) wirken antioxidativ und können das Risiko für verschiedene Erkrankungen verringern. Außerdem sollen sie antibakteriell wirken und die Blutfettwerte verbessern können.

Walnüsse, Kürbiskerne oder Mandeln sind ein toller Snack für zwischendurch. Sie sind eiweißreich und enthalten auch ungesättigte Fettsäuren, Magnesium und Vitamin E – ideal für das Nervensystem.

Auch Calcium aus fettarmem Naturjoghurt oder Buttermilch soll beim Abnehmen helfen. Anders als Käse enthält Buttermilch wenig Fett, dafür aber viel Calcium und macht satt. Wer auf Käse nicht verzichten will, der kann zu Harzer Käse oder Hüttenkäse greifen. 100 Gramm enthalten weniger als 5 % Fett.

Wasser füllt den Magen, regt den Stoffwechsel an und soll so den Energieumsatz um bis zu 30 % steigern können. Übrigens, damit ist nicht nur Wasser aus der Flasche gemeint. Salatgurken, Wassermelonen, Feldsalat oder Tomaten bestehen zu über 95 % aus Wasser!

Enzyme aus Ananas (Bromelain) und Papaya (Papain) sollen ebenfalls beim Abnehmen helfen können. Sie spalten komplexe Proteine, sodass einzelne Aminosäuren frei werden und vom Körper aufgenommen werden können. Außerdem ist Papain für seine antioxidative Wirkung bekannt.

Gut, jetzt kennt Ihr die besten natürlichen Schlankmacher. Um bei einer Diät das bestmögliche Ergebnis zu erreichen, folgen hier noch fünf Tipps für den Alltag:

1. Lieber Low Carb als No Carb

Zu viele Kohlenhydrate sorgen für einen zu hohen Blutdruck, wodurch Insulin produziert wird, welches wiederum für Heißhunger sorgt. So werden überschüssige Kohlenhydrate in den Fettdepots eingelagert. Kohlenhydrate sind jedoch wichtig. Denn wie so oft im Leben, geht es um die richtige Menge und die richtige Qualität. Reduziert die Aufnahme kurzkettiger Kohlenhydrate aus Zucker, Weißbrot, Milchprodukten und Bier. Ernährt Euch stattdessen von langkettigen Kohlenhydraten aus Vollkorngetreide, Kartoffeln, Hülsenfrüchten und Reis. Sie liefern länger Energie und stabilisieren den Blutzuckerspiegel. Wie wär’s mit einem Low Carb Müsli für ein proteinreiches und kohlenhydratarmes Frühstück?

2. Reduziert den Konsum von Alkohol.

Wer sich etwas mehr mit der Wirkung von Alkohol auseinandergesetzt hat, wird wissen, dass Alkohol unter anderem den Fettabbau hemmt, den Körper übersäuert und zudem sehr kalorienreich ist. Zu viel Zucker wird demensprechend in Fett umgewandelt. Statt eines süßen Sahne-Cocktails entscheidet Ihr Euch vielleicht nächstes Mal für einen selbstgemachten, erfrischenden Eistee?

3. Kleine sättigende Mahlzeiten, mehrmals am Tag.

Bereitet Euch lieber mehrere keine Mahlzeiten pro Tag vor, statt einer großen Mahlzeit und vielen kalorienreichen Snacks zwischendurch. Kleine Pausen zwischen den Mahlzeiten helfen Eurem Körper dabei, seine Fettreserven kontinuierlich abzubauen.

Es gibt Gemüsen, welches die Pfunde nur so schmelzen lassen kann

4. Reduziert Öl und Butter.

Dämpft Gemüse in Wasser, statt es fettreich zu garen. Aber Achtung: Gemüse solltet Ihr nicht zu lange erhitzen, sonst gehen die Inhaltstoffe verloren. Vollkommen auf Öl zu verzichten wäre jedoch falsch, denn nur durch Fett können verschiedene Nährstoffe vom Körper richtig aufgenommen werden. Gesunde Fettsäuren sind in Nüssen, Avocados oder Fisch enthalten. Außerdem liefern diese wichtige Omega-3-Fettsäuren und können entzündungshemmend wirken.

5. Ihr habt zwischen den Mahlzeiten ständig Hunger?

Dann greift einfach zu Gemüse-Sticks in Magerquark mit Kräutern, zuckerarmem Obst in Joghurt, Vollkorn-Knäckebrot oder einem selbstgemachten frischen Smoothie. Kalorienarme Obstsorten sind zum Beispiel Grapefruit, Kiwi, Nektarine, Papaya und alle Beerensorten.

… Jetzt kann der Sommer kommen!

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