Yoga Musik – Entspannung pur mit den richtigen Klängen

Mit Yoga Musik entspannter Übungen durchführen
Mit Yoga Musik entspannter Übungen durchführen

Yoga Musik und Yoga? Das passt! Wieso? Weil spezielle Musik uns dabei hilft, tiefer in unseren Körper hinein zu fühlen und mit den umliegenden Schwingungen in Resonanz zu treten. Es fällt uns viel leichter, uns einfach fallen zu lassen. Daher gibt es im folgenden Text alle Informationen rund um die Yoga Musik und welche sich am besten zur täglich Routine eignet.

 

Musik als alltäglicher Begleiter

Manchmal wünscht man sich, die Welt möge sich ein bisschen langsamer bewegen. Der Job zerrt an den Nerven und der Haushalt bleibt schon seit Tagen auf der Strecke und dürstet nach Aufmerksamkeit. Aber auch sonst bleibt kaum mehr Zeit dafür, einfach mal ein paar Stunden (oder wenigstens Minuten) nur für sich freizuhalten und auf ganzer Linie zu entspannen. Um im Alltag immer mal wieder abzuschalten, nutzen wir liebend gerne Musik. Der Rhythmus lässt uns aus den Alltag in eine Welt voller Freude und Emotionen tauchen – Emotionen, die wir sonst so gut verbergen können. Dass der Mensch seit Anbeginn seines Lebens von Musik umgeben ist, ist kein Wunder, denn feine, melodische Klänge haben eine ganz besondere Wirkung auf unser Gemüt.

Auch der Yoga-Wissenschaft ist das nicht entgangen, sodass die tägliche Routine vieler Yoginis mit angenehmer Musik untermalen wird. Doch bevor wir uns direkt ins Feld der Yoga Musik stürzen, werden wir uns erst einmal damit beschäftigen, welchen Einfluss Musik allgemein auf unseren Körper hat.

Was stellt Musik in unserem Körper an?

Dass Musik nicht spurlos am Körper und Geist vorbeigehen kann, scheint so klar wie Kristall. Wie sonst lassen wir uns auf Konzerten alle in einen Bann ziehen? Wie sonst können wir in Discotheken mit der Tanzmenge mitschwingen? Und wie sonst kann uns ein Song eine Träne ins Gesicht rühren?

Wenn wir mit unseren Ohren Klänge aufnehmen, entsteht in uns sofort eine ganz spezielle Stimmung. Wir werden fröhlich, aggressiv, genervt oder motiviert. Doch das passiert nur auf der Oberfläche, denn inmitten unseres Körpers passen sich unser Blutdruck und unsere Atemfrequenz wie von Zauberhand an die Schwingungen der Musik an. Ferner führen melodische Klänge dazu, dass unsere Hormonproduktion angeregt wird. Beispielsweise schütten sanfte Melodien das Hormon Noradrenalin aus, welches erwiesenermaßen stresslindernd ist.

Du kannst dir daher mit Sicherheit schon denken, welche Musik besonders geeignet für deine Yoga Routine ist. Ein Tipp: Es ist kein Heavy Metal 🙂

Hinzukommt, dass Musik in der Lage ist, unsere Schmerzen zu lindern und uns sogar in eine Art Glückszustand versetzen kann. Doch Musik kann auch wie eine Droge wirken. Wer nicht auf seine Körpersignale achtet und dauerhaft Musik hört, wird sich in einem gegenteiligen Zustand wiederfinden. Der Kopf fühlt sich wie ein Flummi an und unsere Konzentration geht flöten…

Schlimmer noch, wer zu viel Musik hört, dem wird die Energie wie mit einer Spritze abgesaugt. Wahrscheinlich kennst du den Moment, wenn du das Radio einfach abschalten musst, weil es dich förmlich zur Weißglut bringt. Das liegt daran, dass Musik wahrlich eine Herausforderung für unser Gehirn ist. Es muss Töne wahrnehmen und zuordnen können und darüber hinaus jede Millisekunde eine Bewertung abgeben. Handelt es sich aber um ganz leichte und sanfte Musik, lässt sich das Gehirn gerne von der Melodie treiben, denn es bleibt aktiv ohne überlastet zu werden.

Schöne Yoga Musik findest du zum Beispiel hier ->

Musik ist immer ein Informationsträger

Darüber hinaus ist Musik immer ein Informationsträger. Sie kann uns allerhand Informationen auf eine lebendige Art und Weise überliefern und das Tolle ist: Wir können jene Informationen besser behalten. Wie sonst können wir unseren Lieblingssong in Rekordzeit auswendig singen und uns in das Thema des Songs einfühlen?

So ist es auch bei Yoga Musik. Die Informationen, die Yoga Musik übermittelt sind unter anderem:

  • Entspannung
  • Liebe
  • Frische
  • Natur
  • Selbstliebe
  • Selbsterkenntnis
  • Leichtigkeit
  • Gemeinschaft
  • Gesundheit
  • Innere Mitte
  • Beruhigung

Besonders Musik mit Gesang hat eine ganz eindeutige Botschaft, die sie vermitteln. Es gibt auch viele Yoga Lieder, die mit Gesang unterlegt sind. Meistens sind sie auf Indisch, was aber nicht bedeutet, dass ihre Wirkung bei dir nicht auf Resonanz treffen wird. Denn jede Sprache kann auch auf Menschen, die der Sprache nicht mächtig sind, einen großen Einfluss haben. Das liegt daran, dass alle Wörter eine ganz eigene Schwingung haben.

Wenn zum Beispiel das Wort „Freude“ auf indisch gesungen wird, so wirst du auch als deutsche Muttersprachlerin diese Schwingung des Wortes unterbewusst aufnehmen können.

Was soll Yoga Musik und was soll sie nicht?

Yoga Musik befreit die Gedanken
Yoga Musik befreit die Gedanken

Yoga Musik hat den Zweck, dich dabei zu unterstützen, deine Gedanken herunterzufahren. Oft ist der Alltag so hitzig und unser Kopf so „überhitzt“, dass er es gar nicht schafft, vernünftig herunterzukommen. Mit der Yoga Musik machen wir es unserem Gehirn etwas leichter, vielleicht tricksen wir es sogar ein bisschen aus, wenn du so willst.

Denn Töne bekommen zwangsläufig sehr viel Aufmerksamkeit von unserem Gehirn – ob wir nun wollen oder nicht. So können wir die Hintergrundgeräusche aus unserem Kopf abschalten und von der Musik praktisch übertönen lassen. Gleichzeitig hilft sie uns, unseren Hauptfokus auf die Yoga Übungen zu setzen.

Auf der anderen Seite ist Yoga Musik nicht dazu da, um mehr Energie aus dir heraus zu kitzeln oder um dich zu motivieren. Sie ist auch nicht dafür da, um zu tanzen. Die meisten Lieder oder Melodien werden auch gar nicht wirklich zum Tanzen einladen, denn wie du weißt, besteht Yoga zum Großteil aus statischen Stellungen.

Verschiedene Arten von Yoga Musik

Es gibt viele verschiedene Arten von Yoga, also haben wir auch eine riesige Bandbreite von Yoga Musik Arten. Es müssen nicht immer monotone „Auf und Ab“ Klänge sein, sondern auch etwas flippigere Beats, die gerne beim Sport Yoga verwendet werden. Welche Yoga Musik am besten passt, ist immer tagesabhängig, denn ein weiterer positiver Punkt von Yoga Musik ist, dass sie dich aus deiner aktuellen Gefühlswelt abholen kann.

Wenn du beispielsweise mies gelaunt bist, kannst du dir erst einmal ein paar ruhige Melodien anhören, um leichter in die Schwingung eintreten zu können. Bist du aber eher gestresst, ist ein schnellerer Beat die bessere Variante. Eine langsame Melodie wird dich nur nerven, weil deine innere Schwingung eine ganz andere ist.

Unser Tipp: Hole dir am besten eine vielseitige Bandbreite von Yoga Melodien, um immerzu die passende Musik für deine Stimmung parat zu haben.

Yoga Musik in der Kritik

Ob Yoga Musik wirklich notwendig ist, sei dahingestellt. Es gibt viele Yoginis, die sich von Musik während der Praxis abwenden, weil sie der Meinung sind, dass diese bloß ablenken würde. Andere hingegen sind voll begeistert von einer musikalischen Untermalung während der Yogastunde.

Ob es für dich wirklich zielführend ist, Musik einzusetzen, musst du natürlich selbst entscheiden. Wie du schon weißt, ist Yoga eine ganz persönliche Sache und wenn du dich mit Musik besser fühlst, dann gibt es keinen Grund, sie bei der Praxis auszuschalten.

Musiktipp für Yoga Anfänger

Als Anfänger ist es bei den ersten Yogastunden natürlich spannend, sehr viel auszuprobieren. Doch es empfiehlt sich besonders im Lernprozess, wenn du erst einmal ganz ruhige und entspannte Klänge benutzt. So fällt es dir leichter, dich auf dich selbst zu konzentrieren, während du zusätzlich ein wenig Unterstützung bei der Fokussierung bekommst.
Halte während der Stellungen inne und beobachte, ob du die jeweiligen Dehnungen und Spannungen der Yoga Übung wirklich wahrnehmen kannst. Falls ja, ist alles in Ordnung. Falls nein, solltest du die Musik erst einmal abschalten.

Das gilt übrigens auch für fortgeschrittene Yoginis: Wenn du nicht mehr in der Lage bist, dein Körperempfinden wirklich wahrzunehmen, so musst du für eine ruhigere Umgebung sorgen.

Fazit – Brauchst du Yoga Musik?

Ob du nun Yoga Musik verwenden willst oder nicht, ist zu 100% deine eigene Entscheidung. Es gibt Gründe, die dafür sprechen und es gibt Gründe, die dagegen sprechen. Generell ist natürlich nichts gegen eine Kombination aus Musik und Yoga einzuwenden, doch vergiss nicht, dass Musik nur ein Begleiter bzw. ein Helfer für dich sein soll. Dein Fokus muss immerzu auf deine Yoga Übungen fließen, ansonsten verfehlst du den Zweck der Praxis.
Wir wünschen dir viel Spaß beim Stöbern durch die vielseitige Yoga Musik!

P.S.: Achja, und denke daran, Musik auszuwählen, die sich deiner Stimmung anpasst. Das wirkt Wunder!

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