Tipps zum Abnehmen mit Genuss

Das große Ziel lautet Abnehmen mit Genuss! Endlich wollen wir auf unser attraktives Wohlfühlgewicht kommen und es im Idealfall auch lange halten können. Dieses Vorhaben ist aber meist mit einigen Opfern verknüpft. Ab jetzt heißt es nämlich, auf all seine Lieblingsgerichte und auf alle anderen Leckereien zu verzichten.

Oder etwa doch nicht?

Die Wahrheit lautet: Wer abnehmen möchte, sollte sogar sehr genau darauf achten, dass der Genussfaktor nicht auf der Strecke bleibt. Denn wer von einem Tag auf den anderen einen extremen Wechsel von Pizza, Pasta, Burger und Schokolade hin zu Salat, Früchten und grünen Smoothies vornimmt, stellt seinen Körper vor einer körperlichen und psychologischen Herausforderung, die dieser nicht bewältigen kann.

Der Rückfall ist also vorprogrammiert! Daher geben wir in diesem Artikel ein paar gute Tipps, wie du von heute dein Projekt „Abnehmen mit Genuss“ starten kannst!

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Eigentlich weiß man, was man essen darf und wovon man lieber die Finger lassen sollte. Doch für einen Kochamateur ist es durchaus schwierig, mit begrenzten Zutaten, leckere Rezepte zu kochen, bei denen der Genuss im Mittelpunkt bleibt.

Daher empfehlen wir dir, es dir von vorne herein so einfach wie möglich zu machen und dir viele Inspirationen von professionellen Abnehmprogrammen zu holen. Wenn du ein gutes wählst, bekommst du gleich die volle Bandbreite geboten, ohne viel Eigenverantwortung in der Planung zu übernehmen. Du bekommst:

  • Sportpläne
  • Ernährungspläne
  • Leckere Rezepte, die genau deinem Ziel entsprechen
  • Und viele weitere Tipps, wie du dein Wohlfühlgewicht erreichen und halten kannst

Alle Schritte kannst du also einfach und ohne schlechtes Gewissen ausüben (auch in der Küche).

Wir können dir unter anderem das Abnehmprogramm von Weight Watchers, sowie Gymondo empfehlen.

Abnehmen mit Genuss ohne Zucker, Transfetten und Weißmehl

Unabhängig von gewissen Programmen, die dir das Leben leichter machen, kannst du dir auch selbst das Leben etwas vereinfachen, indem du wenige Grundaspekte einer gesunden Ernährung berücksichtigt.

Wenn du zu Beispiel die größten Dick- und Süchtigmacher von deiner Einkaufsliste streichst, wird es dir leichter fallen. Du kannst nämlich aus dem restlichen Angebot (fast) alles zaubern, was du willst.

Die ersten drei Nahrungsmittel, die du auslassen musst, lauten:

  • Zucker
  • Weißmehl bzw. Weizen
  • Transfette
  • Fertiggerichte

Das bedeutet ebenso, dass du alle Gerichte, die diese Inhaltstoffe beinhalten getrost im Supermarktregal stehen lassen solltest.

Warum?

Zucker, Weißmehl und Transfette versorgen dich mit minderwertiger Energie, sind unheimlich schädlich für den Blutzuckerspiegel, verstopfen die Arterien, Leber und Nieren und bringen dich in eine Endlosschleife des Heißhungers!

Fertiggerichte und industrielle Backwaren bestehen meistens genau aus diese drei schädlichen Inhaltsstoffen und bringen gleich eine ganze Reihe von giftigen Konservierungsstoffen und Geschmacksverstärker mit sich, die ebenfalls die Leber schädigen und dein Heißhunger triggern.

Merke dir: Die Leber sollte so gut es geht entlastet sein. Denn nur wenn sie nicht zu viel mit Giftstoffen zu kämpfen hat, kann sie den Stoffwechsel auf Fettverbrennung umstellen.

Versuche stattdessen auf gesunde Alternativen zurückzugreifen. Zum Beispiel durch:

  • (Selbstgemachtes) Vollkornbrot, optimalerweise aus Buchweizen oder Quinoa
  • Gute Fette aus Oliven, Avocados, ungerösteten und ungesalzenen Nüssen, Kerne und Kokosnüssen, sowie roher Kakao
  • Süße Früchte wie Datteln, Bananen, Trauben
  • Stevia, Kokosblütenzucker, Honig

Auch alle weißen Lebensmittel wie weißer Reis, Pasta und in Übermaßen Kartoffeln sind nicht empfehlenswert. Steige im ersten Schritt auf Vollkornreis, Vollkornpasta und Süßkartoffeln (echte Vitaminbombe und super lecker) um.

Geheimtipp: Lasse Schweinefleisch weg und ersetze es durch Geflügelfilet, wenn du weiterhin Fleisch essen möchtest.

Koche selber

Als nächstes reduziere für die erste Zeit deine Mahlzeiten, die du außer Haus zu dir nimmst. Das heißt: Kein Essen direkt auf die Hand (Bäcker, Döner, Kiosk, Energieriegel usw.) und weniger Essen in Restaurants.

Du tust dir selbst einen guten Gefallen, wenn du deine Mahlzeiten selbst zubereitest, um Sicherheit zu gewinnen.

Nutze gute Gewürze fürs Abnehmen mit Genuss

Gewisse Umstellungen können einem etwas die Freude am Leben nehmen. Nicht aber, wenn du leckere Gewürze nutzt. Koriander, Curry, Zimt, Oregano, Stevia, Kreuzkümmel, Pfeffer, Knoblauch, Zwiebel und Kurkuma erleichtern jedes „Abnehmen mit Genuss Projekt“.

Erstens, weil Gewürze lecker sind und zweitens, weil sie einen befriedigenden Sättigungseffekt haben und gleichzeitig sogar entgiftend und verdauungsfördernd wirken.

Stell dir eine Schale gekochten Reis vor. Was befriedigt dich mehr? Der ungewürzte oder der gewürzte?

Die Regeln guten Genusses

Die folgenden Regeln sind sogar wichtiger, als die Lebensmittel selbst, die du isst. Denn sie bestimmen, wie viel du isst und wie schnell du befriedigt bist.

  1. Kaue jeden Bissen mindestens 50 mal.
  2. Koche dir kleinere Portionen.
  3. Lenke dich beim Essen nicht ab, sondern sei ganz bei deiner Mahlzeit und sei dafür dankbar.
  4. Trinke 30 Minuten vor dem Essen Wasser mit Apfelessig.
  5. Nimm 15 Minuten vor dem Essen ein Superfood wie Spirulina, Weizengras oder Gerstengras zu dir.

Fazit

Wir hoffen, dass wir dir mit den Tipps und dem Wissen ein wenig dabei helfen konnten, dein Projekt „Abnehmen mit Genuss“ leichter durchzuhalten. Wichtig ist immer, dass du weniger Kalorien zu dir nimmst, als du verbrauchst.

Dazu braucht es keine krasse Umstellung. Lediglich ein bisschen mehr Bewegung und Bewusstsein beim Essen.

Unsere Bewertung:

Judith

Judith ist Gesundheitsexpertin und Ernährungsberaterin. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, motivierte Menschen dabei zu unterstützen ihr Fitnessziel zu erreichen. Ihr Schwerpunkt liegt im Bereich gesund Abnehmen und wohlfühlen.

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