Trainingsbooster – der gesunde Kick für mehr Leistung im Training

Deinem Training fehlt der letzte Kick? Der Kick, der dir nach einer Einheit das Gefühl gibt, dich richtig verausgabt zu haben? Dein Limit überschritten zu haben? Und während des Trainings völlig die Zeit vergessen zu haben? Dann lese hier, wie du wieder Vollgas geben kannst!

Es ist nicht immer leicht, sich im Vorfeld für das Training zu motivieren. Oft fehlt dir die notwendige Portion Energie oder einfach der Fokus, weil im Kopf Alltagsprobleme herumschwirren. Familie, Job, Freundinnen usw.

Du weißt aber ganz genau, dass das Training extrem wichtig für dich ist. Und du möchtest selbstverständlich das absolute Maximum herausholen. Ein Trainingsbooster ist hierfür die optimale Lösung. Wir erklären dir in diesem Artikel was du zu beachten hast.

Sind Trainingsbooster ungesund? Nur die falschen!

Viele Sportlerinnen, gerade diejenigen, die sich besonders gut ernähren, sind bei der Nutzung von Trainingsboostern etwas skeptisch. Das ist klar, denn immer wieder hört man von extrem wirksamen, teilweise sogar illegalen Substanzen, die von dem amerikanischen Markt ohne echte Kontrolle nach Deutschland exportiert werden.

Das muss nicht sein! Und wir raten dir ganz klar davon ab, solche Produkte zu nutzen.

Gute Trainingsbooster zeichnen sich im Gegensatz dadurch aus, dass sie aus natürlichen Substanzen bestehen, die wir auch über die Nahrung zu uns führen können. Durch den konzentrierten Booster jedoch wirken sie schneller und in einer Wechselwirkung, die den Fokus- und Krafteffekt spürbar verstärkt.

Nachdem wir dir die Vorteile eines Trainingsboosters aufgeführt haben, zeigen wir dir ganz genau, welche Inhaltsstoffe empfehlenswert sind.

Sind Traningsbooster gesund?

Vorteile eines Trainingsboosters

Prinzipiell gilt es, die Energie künstlich ein wenig in die Höhe zu treiben, wenn du merkst, dass das anstehende Training eher eine Qual als ein Vergnügen sein wird. Es ist vollkommen normal, doch damit man genau aus diesen Einheiten einen echten Fortschritt in Sachen Fettverbrennung und sogar Muskelaufbau aus sich herausholen kann, lohnt sich der Booster.

Hier folgen ein paar weitere Vorteile:

Mehr Spaß beim Training.
Nur wenn wir vor Energie brennen, haben wir richtig Lust.

Mehr Fokus.
Du hast bereits davon gehört, wie wichtig Fokus ist, wenn du deine Trainingsziele erreichen möchtest. Ein Booster sorgt dafür, dass du bei der Sache bist und dich nicht ablenken lässt. Weder von schwätzerischen Freundinnen noch von eigenen Gedanken.

Erhöht sofort die Motivation.
Selbst die besten Sportlerinnen und Sportlern haben ab und zu keine Lust auf das Training. Allein durch die Einnahme treibst du dich jedoch dazu, dich auf den Sport zu freuen. Du weißt nämlich, dass es Spaß machen wird.

Wachse über dich hinaus.
Nicht immer ist die reine Fitness ausschlaggebend für den Fortschritt. Auch die Motivation, der Wille und die Tagesform. Mit einem guten Booster erhöhst du diese drei Faktoren gleichzeitig.

Welche Inhaltsstoffe bringen den Effekt?

1. Koffein

Koffein kennt jeder und konsumiert so gut wie jeder täglich. Und jeder weiß um den wachmachenden Effekt. In einem herkömmlichen Booster findest du pro Portion etwa die Menge von 2-3 Tassen schwarzen Kaffee – das ist echt viel und sollte dir allein schon einen riesigen Kick geben.

2. Kreatin

Viele Booster sind mit Kreatin angereichert. Allerdings ist dieser Stoff nicht unbedingt notwendig, wenn du beim Training ausschließlich mehr Energie haben möchtest. Kreatin ist nämlich eher für die Kraftbereitstellung zuständig. Um genau zu sein, ist es sogar notwendig, damit der Muskel alle biochemischen Prozesse in Gang bringen kann, um Gegengewicht zu bewegen. Jeder Mensch hat jedoch einen eigenen Kreatinspeicher. Du wirst aber stärker sein, wenn dein Speicher 100% voll ist.

3. Taurin

Taurin ensteht im Körper ganz natürlich bei bestimmten Stoffwechselprozessen. Von außen zugeführt kann es eine extrem vitalisierende Wirkung haben, so auch in Energy Drinks wie von Red Bull und Co. Der Rohstoff wird für die äußere Zufuhr aus Stiergallen gewonnen.

In Kombination mit Koffein ist Taurin noch einmal um ein Vielfaches stärker.

4. L-Arginin

Die Aminosäure hat die Eigenschaft, die Gefäße in unserem Gewebe zu erweitern. Die Folge: Eine bessere Durchblutung der Muskeln und dementsprechend mehr Kraft und Ausdauer. Dass der Körper während des Trainings einfach „kalt“ bleibt und nicht wirklich in Tritt kommt, ist die häufigste Ursache für eine schlechte Leistung. Dies kann daran liegen, dass buchstäblich zu viel Energie im Gehirn oder in die Verdauung fließt. Mit L-Arginin öffnest du ein entscheidendes Stück mehr die Muskelgefäße.

5. L-Tyrosin

Eine weitere Aminosäure hat einen psychologischen Effekt. Denn sie kurbelt die Produktion von Glückshormonen wie zum Beispiel Dopamin und Serotonin an. Die größte Barriere vor jedem Workout ist nämlich die mentale. Wir können uns einfach nicht auf das Training freuen. Das ist aber notwendig, wenn wir „mit voller Kraft voraus“ unsere Traumfigur erreichen wollen.

6. BCAAs

Wieder einmal Aminosäuren. Doch zurecht, denn für unsere Energiebereitstellung, sowie für den Muskelaufbau und die Ausdauer ist nichts wichtiger, als vollständige Abdeckung des Aminosäureprofils. BCAAs sind die 3 sogenannten verzweigtkettigen Aminosäuren, Leucin, Isoleucin und Valin. Da sie nicht erst in der Leber umgewandelt werden müssen, fließen sie direkt ins Blut und verhindern so effektiv einen zu starken Muskelabbau während des Trainings. Sie sind also ein echter Muskelzellenschützer…

… Und je mehr Muskelzellen du hast, desto höher ist dein Energiebedarf und desto schneller ist die Fettverbrennung.

Tipp: BCAAs sind auch ideal während des Workouts als isolierte Nahrungsergänzung, da sie keine Verdauungsenergie benötigen und sofort bereitgestellt werden.

Booster vor jedem Training nehmen?

Wir raten davon ab. Warum?

Weil mit jedem Booster deine Resistenz höher wird. Es ist wie mit dem Kaffee. Hat man sich erst einmal an eine Tasse morgens gewöhnt, braucht man sehr schnell die zweite Tasse, um den gewünschten Wachmacher-Effekt zu bekommen. Wenn du also jeden Tag einen Booster zu dir nimmst, wirst du im wahrsten Sinne abhängig und kannst mit der Zeit kein gutes Training mehr mit deiner natürlichen Fitnessreserve absolvieren.

Nimm also Booster nur dann, wenn du vor dem Training echt müde bist! Und höchstens 1mal pro Woche.

Wie und wann einen Trainingsbooster einnehmen?

Die Einnahme ist ganz leicht. Auf jeder Packung hast du eine Beschreibung für die ideale Dosierung. Jeder Booster hat nämlich andere Inhaltsstoffe in unterschiedlichen Mengen. In der Regel aber sind 15-20 Gramm die Normaldosis.

Mische die Dosis einfach mit 200-300 ml Wasser und trinke sie 20-30 Minuten vor dem Training. Du kannst spüren, wie dich die Energie praktisch überrennt!

Fazit

Trainingsbooster haben auf jeden Fall einen irren Effekt. Gerade, wenn deine Leistung etwas im Keller ist. Achte darauf, dass du einen Booster mit natürlichen Substanzen einnimmst und dass sich die Einnahmemenge in Grenzen hält.

Und dein Training wird zur echten Spitzenleistung!

Unsere Bewertung:

Judith

Judith ist Gesundheitsexpertin und Ernährungsberaterin. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, motivierte Menschen dabei zu unterstützen ihr Fitnessziel zu erreichen. Ihr Schwerpunkt liegt im Bereich gesund Abnehmen und wohlfühlen.

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