Intervallfasten Erfahrungen – Wunderwaffe oder sinnfreier Trend?

Das Intervallfasten ist in aller Munde. Hier erfährst du, worum es sich dabei handelt und welche Vor- und Nachteile es mit sich bringt. Ist Intermittierendes Fasten zum Abnehmen und zum Muskelaufbau geeignet? Sollten Frauen es praktizieren? Am Ende findest du meine Intervallfasten Erfahrungen aus dem umfangreichen Selbsttest.

Intervallfasten Erfahrungen - Was muss man beachten?

Intervallfasten oder auch Intermittierendes Fasten ist aktuell sehr im Trend. Fans beschreiben es als Allheilmittel. Wer etwas dagegen sagt, wird mit verachtenden Blicken gestraft. Damit man sich nicht weiterhin auf das Hören-Sagen verlassen muss, findest du hier alle Fakten und relevanten Studien zu dem Thema.

Wenn du diesen Text gelesen hast, wirst du ein wahrer Experte auf dem Gebiet des Intervallfastens sein, wissen ob es für deine Zwecke empfehlenswert ist und was du von den selbsternannten Experten in deinem Umfeld zu halten hast.

Was ist Intervallfasten?

Um fundiert über das Thema reden zu können müssen wir erstmal klarstellen, worum es überhaupt geht. Beim Intermittierenden Fasten durchläufst du jeden Tag Phasen, in denen du isst und in denen du Fastest, also nichts isst. Im Grunde tust du das schon jetzt. Zwischen den Mahlzeiten fastest du. Diese Zeiträume werden beim Intervallfasten ausgeweitet.

Auf welchen Zeitraum genau hängt von der jeweiligen Variante ab. Dazu wirst du später noch mehr erfahren.

Intervallfasten Erfahrungen – diese Vorteile soll es bringen

Der Grundgedanke des Intermittierenden Fastens ist, dass der Mensch als Jäger und Sammler nur unregelmäßig Zugang zu Essen hatte. Er öffnete nicht einfach den Kühlschrank, sobald er Hunger bekam. Auf diesen Rhythmus der Nahrungsaufnahme hat sich unser Körper und unser Stoffwechsel eingestellt.

Angeblich bezweckt das Intervallfasten, dass wir gesünder, fitter, schlanker und stärker werden. Es soll auch zu einem längeren Leben führen.

Meinen Intervallfasten Erfahrungsbericht findest du am Ende des Textes. Da beschreibe ich dir, wie sich die Umstellung auf mich ausgewirkt hat.

Insgesamt klingen die versprochenen Vorteile des Intermittierenden Fastens so fantastisch, dass die Alarmglocken klingeln sollten. Aus der Erfahrung heraus kann ich dir sagen, dass Ernährungsformen, Diäten und Diätmittel selten halten was sie versprechen und von der Werbeindustrie vermarktet werden. Ob dies auch hier der Fall ist, werde ich aufklären.

Die verschiedenen Varianten des Intervallfasten

Beim Intervallfasten durchlebst du Zeiten, in denen du isst und Zeiten, in denen du auf Essen verzichtest. Damit ist aber noch nicht geklärt, in welchem Intervall das geschehen soll. Ich werde dir nun die beliebtesten Varianten vorstellen.

 

Intervallfasten 16/8

Dies ist die populärste Variante des Intermittierenden Fastens. Hier fastest du 16 Stunden am Stück, um anschließend 8 Stunden lang Mahlzeiten zu dir nehmen zu dürfen. Das Intervallfasten 16/8 ist für Einsteiger geeignet. Hinzu kommt, dass die Fastenzeit und die Zeit der Nahrungsaufnahme exakt die 24 Stunden des Tages abdeckt, sodass man sich nicht ständig einem neuen Tagesrhythmus hingeben muss.

Wenn du um 22 Uhr zu Bett gehst und um 7 Uhr aufstehst, darfst du ab 14:00 etwas zu Essen zu dir nehmen. Ein Frühstück fällt also aus und das Mittagessen muss ein wenig nach hinten verschoben werden.

Intervallfasten mit if-Change – 7-Wochen Abnehm- und Gesundheitscoaching

Intervallfasten 18/6

Für Menschen die sich bereits etwas mit dem Intervallfasten beschäftigt haben, kann die 18/6 Variante einen Versuch wert sein. Wie der Name bereits vermuten lässt, wird hier 18 Stunden am Stück gefastet. In den anschließenden 6 Stunden dürfen Mahlzeiten gegessen werden.

Auch diese Variante lässt sich gut auf den Tag verteilen.

Wenn du um 22 Uhr ins Bett gehst und um 7 Uhr aufstehst, ist es die nächsten 9 Stunden verboten etwas zu essen. Folglich dürfest du ab 16 Uhr eine Mahlzeit zu dir nehmen. Wer das Intermittierende Fasten 18/6 praktiziert handhabt es meist so, dass gegen 16 Uhr ein kleiner Sack gegessen wird und abends ein üppiges Abendessen ansteht.

Intervallfasten 20/4

Wer einen eisernen Willen hat und es gerne extrem mag, kann das Intermittierende Fasten 20/4 testen. 20 Stunden am Stück wird gefastet. Danach darf 4 Stunden lang gegessen werden. Wer um 22 Uhr ins Bett geht und um 7 Uhr aufsteht, blickt demzufolge auf 11 Stunden am Tag, in denen nichts gegessen werden darf. In meinem Beispiel dürfest du ab 18:00 etwas essen. Üblicherweise fallen bei dieser Form des Intervallfastens alle Mahlzeiten bis auf das Abendessen aus.

Wichtig: Folgendes gilt bei jeder Variante zu beachten

Ich habe es in meinem Umfeld bereits erlebt. Wenn die Fastenzeit vorbei ist bedeutet das nicht, dass du essen und trinken kannst was du willst. Du solltest dich weder überfressen, noch ungesunde Lebensmittel zu dir nehmen.

Da das Intervallfasten darauf aufbaut die Nahrungsaufnahme unserer Urahnen zu imitieren, empfehle ich dir eine Ernährung nach dem Paleo Prinzip.

Wichtig ist auch, dass du in der Fastenzeit keine kalorienhaltigen Getränke zu dir nimmst. Cola, Fanta, Säfte und ähnliches sind strikt verboten. Halte dich an Wasser, Tee und schwarzen Kaffee.

Beim Intervallfasten solltest du viel Wasser trinken

Ist Intervallfasten gesund?

Mittlerweile gibt es viele Erkenntnisse und Studien die belegen, dass Intervallfasten gesund ist. Wer über 20 Stunden keine Nahrung zu sich nimmt, riskiert nicht in einen Zustand der Mangelernährung zu kommen.

Das Intermittierende Fasten bringt viele Vorteile mit sich. Ein gewaltiger ist, dass man die Menge an aufgenommener Nahrung deutlich reduziert. Das bewirkt, dass dem Körper weniger Kalorien zugeführt werden.

Das Resultat ist, dass man Gewicht verliert und abnimmt.

Ein weiterer Effekt ist, dass der Blutzuckerspiegel gesenkt wird. Das ist sehr gesund und verringert das Risiko krank zu werden. Wenn der Blutzuckerspiegel stark schwankt und erhöht ist, kann das vielseitige negative Effekte haben. Zudem wird die Insulinausschüttung reguliert, sodass weniger Körperfett eingelagert wird.

Ebenfalls sind positive Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel zu beobachten. Der Anteil an gefährlichem LDL-Cholesterin im Blut fällt und der Anteil des gesunden HDL-Cholesterins nimmt zu.

Darüber hinaus haben Studien gezeigt, dass Intervall fasten eine Senkung des Blutdrucks nach sich zieht. Somit führt diese Form der Ernährung zu einem reduzierten Risiko für Infarkte.

Auch der Verdauungstrakt wird entlastet und bekommt mehr Zeit seine Arbeit zu verrichten.

Insgesamt bleibt zu sagen, dass Intervallfasten gesund ist

Intervallfasten gesund – Zusammenfassung

  • Gewichtabnahme
  • Verbesserte Verdauung
  • Bluthochdruck senken
  • Blutzuckerspiegel regulieren
  • Cholesterinspiegel verbessern
  • Risiko für Erkrankungen senken

Intervallfasten für Frauen

Über die Jahre hat es sich so ergeben, dass die Marketingabteilungen der Fitnessindustrie der Frau eingeredet haben, dass sie immer eine Extrawurst braucht. Nahrungsergänzungsmittel für Frauen, Trainingspläne für Frauen, Fitnessausrüstung für Frauen und Übungen für Frauen.

Aus diesem Grunde sei eins gesagt: Auch Frauen sind Menschen. Ihr Körper funktioniert genau so wie der der Männer. Sie haben lediglich den Nachteil, dass sie deutlich langsamer Muskeln aufbauen und schneller Fett ansetzen. Das hat genetische Gründe.

Für Frauen treffen also auch alle Vor- und Nachteile des Intervallfastens zu. Sorry, keine Sonderbehandlung.

Intervallfasten zum Abnehmen

Diese Ernährungsform ist in erster Linie dazu da, einen ursprünglichen Rhythmus in die Nahrungsmittelaufnahme bringen zu können. Im Zuge dessen sei aber auch gesagt, dass dies ein sehr guter Weg ist um generell weniger zu essen.

Durch die Fastenphase, in der du nichts isst, wirst du viele Kalorien einsparen. Wenn du dann wieder essen darfst, wird dein Hunger schnell verfliegen. Der Grund dafür ist, dass sich dein Magen mit der Zeit verkleinert.

Vielleicht kennst du das. Wenn du denkst kurz vor dem Verhungern zu sein, bist du schnell satt.

Das primäre Ziel vom Intervallfasten ist nicht das Abnehmen. Dennoch ist das Konzept bestens dazu geeignet. Es entbindet dich aber nicht von der Pflicht dich gesund zu ernähren und Sport zu treiben.

Wenn du dich bewegst, natürliche Lebensmittel isst, industrielle Nahrung meidest, den Zucker reduzierst und weniger Alkohol trinkst, wirst du mit Intervallfasten schnell abnehmen können.

Intervallfasten beim Muskelaufbau – sinnvoll oder nicht?

Ob Intervallfasten für den Muskelaufbau zuträglich oder hinderlich ist, ist für viele Sportler sehr entscheidend. Ich habe das ausführlich recherchiert und bin zu dem Ergebnis gekommen: Vielleicht.

Es gibt eine Reihe von auftretenden Faktoren die den Muskelaufbau fördern, aber auch einige, die ihn behindern.

Folgende Punkte sind besonders interessant:

Intervallfasten senkt das Risiko einer Entzündung

Wenn du seltener einer Entzündung erliegst, wirst du weniger Trainingsausfall haben, was deinen Muskelaufbau verbessert. Deine bereits vorhandenen Entzündungen werden zudem durch eine Fastenzeit schneller heilen. Zudem wirst du weniger Oxidativen Stress erleiden, was ebenfalls das Muskelwachstum fördert.

Gesteigerte Insulinsensitivität

Insulin spielt beim Muskelaufbau eine entscheidende Rolle. Durch dasIntervallfasten reagieren deine Zellen stärker auf das ausgeschüttete Insulin und Proteine können schneller verstoffwechselt werden. Ein wahrer Segen für jeden Sportler.

Dein Testosteronlevel steigt

Verschiedene Studien (siehe Quellen) haben gezeigt, dass Intervallfasten dazu führt, dass dein Testosteronlevel ansteigt. Das kurbelt nicht nur den Muskelaufbau an, sondern hat noch weitere Vorteile, wie beispielsweise eine schnellere Fettverbrennung. Weitere Vorzüge habe ich ausführlich in meinem Artikel über Tongkat Ali beschrieben.

Wenn du auf Muskelaufbau Wert legst gibt es jedoch etwas zu beachten. Deine Proteinbiosynthese ist 4 Stunden nach dem Kraftsport am höchsten. In dieser Zeit braucht dein Körper viele Nährstoffe. Du solltest also in keinem Fall innerhalb deiner Fastenphase trainieren. Sinnvoll ist es, kurz darauf im Anschluss die größte Mahlzeit des Tages zu dir zu nehmen!

Fazit: Intervallfasten und Muskelaufbau schließen sich keinesfalls aus, es gibt aber Dinge auf die du achten musst.

Tipp: Wenn du zum Intervallfasten Sport von zuhause aus treiben willst, schau dir unseren Gymondo Erfahrungsbericht an.

Nachteile des Intervallfastens im Muskelaufbau

Wie so oft im Leben ist nicht alles schwarz oder weiß, sondern meist grau. Auch das Intermittierende Fasten bringt Nachteile mit sich, über die ich dich aufkläre.

Der größte Nachteil ist, dass du deinen Tag vollkommen auf das Essen und Trainieren auslegen musst. Wer berufstätig ist und häufig viele unvorhersehbare Termine hat, wird es schwer haben einen strikten Plan einzuhalten. Essen und Training müssen aufeinander abgestimmt werden. Spontane Ausflüge in ein Restaurant sind hier ungünstig.

Darüber hinaus sei gesagt, dass die meisten Intervallfasten Pläne so aussehen, dass du von der Arbeit kommst, auf leeren Magen trainierst und anschließend eine große Mahlzeit zu dir nimmst. So wirst du nicht sonderlich energiegeladen an den Hanteln sein, häufig Unlust verspüren und nicht deine maximalen Kraftwerte erreichen. Das schlägt sich negativ auf deinen Trainingseffekt nieder.

Intervallfasten Nachteile – es kommt knüppeldick

Wo wir bereits bei den negativen Seiten sind, will ich das etwas näher ausführen. Bisher hast du viel darüber gehört, warum diese Form der Ernährung gesund und deinem Muskelaufbau zuträglich ist. In meinen Intervallfasten Erfahrungen ist mir aber klargeworden, dass es auch viele Nachteile gibt.

Zunächst möchte ich den Punkt nennen, der mich am meisten gestört hat. Ich hatte Hunger. Während der Arbeit konnte ich mich stellenweise kaum konzentrieren und mein Magen hat dauernd geknurrt. Ich hatte einen merklichen Verlust an Lebensqualität.

Im Laufe des Tages habe ich mir dann vorgenommen mir abends den Bauch vollzuschlagen, aber daraus wurde meist nichts. Wer den ganzen Tag nichts gegessen hat, bekommt danach kaum etwas hinunter. Das liegt daran, dass der Magen sich mit der Zeit verkleinert. Ich hatte Probleme auf meine benötigten Kalorien zu kommen.

Beim Intervallfasten muss man seine Mahlzeiten gut planen

Womit du ebenfalls rechnen musst ist, dass du nicht mehr in gewohnter Weise am Leben teilnehmen kannst. Wenn du eine Low Carb Diät machst, kannst du beim Mittagessen in der Kantine einfach auf Kohlenhydrate verzichten. Wenn du aber nur ein Wasser nimmst und den anderen beim Essen zuschaust, wirst du verwunderte Blicke ernten. Auch nächtliche Snacks nach einer Feier fallen ins Wasser.

Ein weiterer Punkt ist, dass du deinen Tagesablauf nach dem Intermittierenden Fasten richten musst. Wenn du beispielsweise lediglich 4 Stunden zur Nahrungsaufnahme hast, musst du diese auch zwingend nutzen. Ein spontaner Besuch eines Freundes kann da sehr ungelegen kommen. Für unorganisierte Menschen kann das schnell zum Problem werden.

Zusammenfassung Intermittierendes Fasten Nachteile:

  • Hungergefühl
  • Der Magen wird kleiner
  • Verabredungen zum Mittagessen fallen weg
  • Straffer Zeitplan

Meine persönlichen Intervallfasten Erfahrungen

Ich habe es mir nicht nehmen lassen im Text hin und wieder meine persönliche Meinung einfließen zu lassen. Das Ernährungskonzept wurde von mir einen Monat lang getestet. Ich habe mich für die Intervallfasten 18/6 Variante entschieden und sie mit einer einzigen Ausnahme auch durchgezogen.

Zu Beginn war ich sehr skeptisch, denn die Erfahrungsberichte zu dem Thema waren sehr euphorisch und ausschließlich positiver Natur. Es klang, als könne Intervallfasten Blinden ihr Augenlicht zurückgeben.

Die Anfangsphase gestaltete sich für mich schwierig, da ich ein ausgiebiges Frühstück gewohnt bin. Ich stehe jeden Tag immer eine Stunde früher auf, koche mir Eier, schneide Gemüse und Obst auf und lasse es mir gut gehen. Die ersten Tage wusste ich nicht so recht, was ich mit mir anfangen soll und ich hatte großen Hunger.

Es dauerte 4 Tage, bis sich das allmählich legte. Ich schlief etwas länger und das Hungergefühl wurde schwächer. Später gefiel es mir sehr, wie viel weniger Zeit ich in der Küche verbringen musste. Jeden Tag eine Stunde zu sparen ist ein großer Zugewinn an Lebenszeit.

Nach der ersten Woche fühlte ich mich ziemlich vital und fit, hatte auch nur noch zum Nachmittag hin mit Hunger zu kämpfen. Was mich sehr störte war, dass ich deutlich weniger Gewicht beim Training bewegen konnte, als ich es von mir gewohnt war.

Heute, nach etwas mehr als einem Monat Intervallfasten habe ich 2,7kg Körpergewicht verloren und etwas an Definition gewonnen. Muskelmasse und Kraft habe ich nicht eingebüßt. Über diese Fortschritte bin ich sehr glücklich. Dennoch werde ich das Experiment nun einstellen.

Die Gründe dafür sind, dass sich das Intervallfasten zwar positiv auf meinen Körper, aber negativ auf mein soziales Leben ausgewirkt hat. Fitness und Gesundheit nimmt bei mir zwar einen sehr hohen Stellenwert ein, aber ich opfere bereits genügend Aspekte meines Lebens dafür. Nun auch noch auf gesellige Mittagessen zu verzichten ist es mir nicht wert.

FazitIntervallfasten Erfahrungen

  • Es hat Spaß gemacht
  • Der Hunger hat sich gelegt
  • Mehr Zeit dank weniger Kochen
  • 2,7kg Gewicht verloren
  • Muskelmasse und Kraft gehalten
  • Fühle mich fitter
  • Habe gemeinsames Mittagessen vermisst
  • Mehr Schlaf

Intervallfasten mit Anleitung ausprobieren

Wenn du das Intervallfasten einmal ausprobieren möchtest, dir aber nicht ganz sicher bist, wie du es richtig machst, dann schau dir das Programm von if-Change an. Hier bekommst du ein 7 Wochen Abnehmn- und Gesundheitscoaching, das dich beim Intervallfasten unterstützt.

Du erhältst ein komplettes Ernährungskonzept, einen 7 Wochen Plan und viele leckere Rezepte mit Einkaufslisten zum ausdrucken.

Alle Infos zu if-Change findest du hier (klick) ->>

Quellen/Studien

Hier findest du einige Studien die ich bei der Recherche zu dem Thema gelesen und für interessant befunden habe:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17374948
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20921964
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17616757
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23846824
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23617897

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22 Comments

  1. Hallo zusammen dass dieses Heilfasten 16/8 in Mode gekommen ist. Ich lebe seit Jahren nach diesem Prinzip. In der Schulzeit habe ich bemerkt dass ich nach Gipfeli immer einen Heisshunger bekommen hatte und konnte mich schlecht konzentrieren. Hatte mit 12 Jahren 74kilos wurde dadurch gemobbt. Habe im Alter von 12 Jahren 20 Kilos abgenommen. Morgenessen macht mich träge lasse ichs sein. Ich arbeite Heute freiberuflich im Hundewesen esse am Abend ca 17.00 und erst wieder um 13.00 anderntags. Wohlgemerkt laufe jeden Tag 10-15 km mit Hunden auch mit meinen Eigenen. Fühle mich tip top bin wohlgemerkt 60 Jahre 57 Kilos hatte keinerlei Probleme während der Menopause. Habe letztes Jahr 2017 einen gesamten Gesundheits-Check gemacht Herz Kardiogram Venen Bluttest Nieren Leber alles Tip top Fit wie eine 30ig jährige (Arztauskunft Zürcher Stadtspital). Mein Magen ist tatsächlich geschrumpft kann aber Schokolade und Süsses zwischen 12.00 bis 17.00 essen ohne zuzunehmen. Und fühle mich supper fit. Grüsse die Doris aus Zürich CH

  2. Auch von mir ein Hallo an alle . Auch ich habe mich auf die 16/8 Methode umgestellt , ich nenne es nicht Diät , weil es für mich keine ist , sondern eine Umstellung der Eßgewohnheiten. Ich muss sagen ich hatte bisher wirklich jede ! Diät ausprobiert , aber wie lange ? Ausserdem habe ich almased genommen und damit 15 Kilo abgenommen , aber wer will ewig almased nehmen , abgesehen von den Kosten . So habe ich mich auf die Suche gemacht , um etwas zu finden , womit ich langfristig abnehmen kann und mich , 58, dabei rundum fit und gesund fühle . Durch meine Arbeit in einer Bäckerei sind meine Arbeitszeiten entweder von 4.00 bis 11.30 oder von 11.00 bis 18.30 , aber auch das ist garkein Problem für mich , ich nehme einfach mein Essen mit (Naturjoghurt mit gefrorenen Früchten und ein gesundes Mittagessen ). Ich muss sagen das ich um 8.00 Frühstücke und um 16.00 ,die letzte Mahlzeit zu mir nehme, Hunger kenne ich nicht . Bisher sind 5 kilo weg und ich werde diese Umstellung weiter beibehalten . Allen weiterhin gute Erfolge .Lg Biggi

  3. Guten Tag, auch ich (m27) habe nach Erfahrungsberichten gesucht und bin seit zwei Wochen mit 16/8 super zufrieden. Die sozialen Aspekte kann ich nicht bestätigen. Ich kann meiner Freundin um 22:30 noch ein Toast machen oder bereite jeden Tag für meine Familie das Frühstück vor. Ich trinke meinen Kaffee und freue mich, dass es kaum eine Umstellung für mich war.

  4. Die Zeitrechnungen für die verschiedenen Varianten oben stimmen nicht ganz. 😉
    Es geht ja nicht darum, wann man ins Bett geht, sondern wann man abends zuletzt gegessen hat.

    Wenn man z. B. normalerweise um 18 Uhr mit dem Abendessen fertig ist und um 22 Uhr zu Bett geht, kann man mit der 16/8-Variante sehr wohl schon wieder am nächsten Morgen um 10 Uhr etwas essen (und nicht erst um 14 Uhr wie im Artikel beschrieben).

    Meine erste Mahlzeit des Tages ist das Mittagessen um 12 Uhr. D. h. ich esse mit der 16/8-Variante nach 20 Uhr abends nichts mehr.

    Viele Grüße
    Annett

      1. Hallo Anett,
        Stimmt, der Bericht ist schlecht verfasst. Ich hab auch den Zeitraum 11 h bis Ca. 19 Uhr. Falls ich mal abends was vor hab und später essen möchte, esse ich auch mittags dass erste. Klappt gut.
        Für mich ist diese Art der bewussten Ernährung gut umzusetzen.

    1. Das hat mich auch gestört. Hier wurde zu Bett gehen mit der letzten Mahlzeit verwechselt. Und dass ein spontaner Besuch eines Freundes die Nahrungsaufnahme verhindert und somit die Diät verkomplizieren soll, sorry, das klingt nach Ausrede. 😉

  5. Ich habe erst vor kurzer Zeit mit dem Intermittierenden Fasten begonnen. Aber Annett hat recht. Es wird nach der letzten Mahlzeit am Abend gerechnet. Wenn ich 20.00 Uhr das Letzte gegessen habe, ist meine erste Mahlzeit das Mittagessen 12.00 Uhr.
    Ich esse in den 8 Stunden normal, verzichte aber auf Schokolade, Weißmehl und reduziere Zucker (Rohrzucker) und Alkohol sehr sehr stark.

    Liebe Grüße
    Marghi

  6. Ich männlich möchte mich auch einmal zum Thema äußern.
    Angefangen mit Intervallfasten 16/8 so im Januar.
    Ausgangsgewicht 77 Kg /bei 172cm. Naja, würde mal sagen eigentlich nicht zu viel. Aber der Bauchspeck und Hüfte sollten bisschen definierter geformt sein.
    Mit dem fasten kein Problem, Ich esse 11:00 Uhr zu Mittag und versuche das letzte um 18:00 Uhr zu mich zu nehmen. Zwei Mahlzeiten und Verzicht auf raffinierten Zucker.
    Mein Allgemeinzustand besserte sich. Ich fühlte mich wohl, aber Gewichtsverlust so gut wie überhaupt nicht. 1-2 Kg bis Mai.
    Das Fasten ist ja im eigentlichen Sinne keine Diät. Ich hatte mir aber mehr versprochen.
    Sollte ich etwas falsch machen oder liegt es etwa an meiner Flasche Bier am Feierabend mit dem Nachbarn?
    Sollte ich etwa auf dies auch noch verzichten? „JA“, das sollte ich. Ich habe es getan und was soll ich euch sagen >>> 71 Kg/ bei immer noch 172 cm. <<<<>Es war wirklich nur immer eine Flasche Bier am Abend.<<<

    Natürlich bin ich kein Abstinenzler geworden. Bei Feierlichkeiten genieße ich mein Bierchen weiter. Aber das tägliche Fläschchen mit dem Nachbarn ist tabu.

    Fazit:
    MIR GEHT ES GUT und es sollte jeder einmal ausprobieren der ein problemchen mit seiner Gesundheit oder auch Körperform hat.

    Torsten

  7. Wenn man vor 20 Uhr das letzte Mal isst, dann kann man am nächsten Tag ab 12 Uhr wieder Essen. Das müsste doch zu Schaffen sein

    Ich mache das von Beginn an viel extremer. Ich esse bis 21 Uhr, und mache dann 20 Stunden Pause. Gegen den Hunger gibt es COLD BREW Kaffe, gestreckt mit Limo Zero.

    Um 17.00 gibt es 30 Gramm Whey, danach jeden 2. Bis 3. Tag Workout. Ab 19 Uhr ein prächitiges Abendessen mit viel Eiweis, mit Lesen, Nachtisch, Trinkei und Nüssen.

    Danach ein Powernap mit 15 Minuten, und dann bin ich bis Mitternacht fit.

    Durch das große Zeitfenster von 4 Stunden kann ich abends auch fortgehen und Essen.

    Und man kann es ja auch hin- und Herschieben.

    Ich fühle mich so fit wie schon lange nicht mehr.

  8. Hallo, ich bin 74, mit Diabetes mellitus 2, seit April mache ich 16/8 und alle Werte haben sich toll verbessert
    und habe 7 Kilo abgenommen.
    Meine Ärztin sagt, dass ich als Diabetiker nicht fasten dürfe. Kann mir jemand einen fachlichen Rat geben???
    Gruss Edith

    1. ich arbeite als fastenbegleiterin und bin durch meine ausbildung schon vor jahren auf das intervallfasten gestoßen. es klang sofort simpel, logisch und interessant für mich , deshalb hab mich schon etwas tiefer in das thema eingelesen. die werte sprächen bei dir also dafür? dann würde ichs unbedingt beibehalten Aber: einfach nicht übertreiben und die fastenzeiten nicht zu lange halten! Und um sicherzugehen nachfragen, wie die ärztin ihre aussage vor dem hintergrund dass die werte ja besser geworden sind, begründet? ich denke dass auch manche mediziner den überblick über all die verschiedenen diäten und ernährungsformen teilweise verloren haben. und gewisse fastenformen sowie manch andere reinigungskuren, diäten, usw. sind natürlich für diabetiker nicht geeignet – damit hat sie natürlich recht. aber die „leichteste“ 16/8 variante nicht zu empfehlen, wenns dir doch augenscheinlich sehr gut tut, find ich beinahe etwas engstirnig.

    2. Hallo Edith, ich bin 75 und auch Diabetiker und mache seit fast 10 Monaten intervallfasten. Ich bin sehr unter Kontrolle ( nach Brustkrebs, Stent und im Zuckerprogramm ) Alle Ärzte sind sehr zufrieden und vor 2 Monaten konnte ich Metformin absetzen und die Statinen gegen Cholesterin. Der Cholesterinwert war plötzlich vollkommen ideal. Vor einem Jahr sollte ich noch 2 Tabletten pro Tag gegen Zucker nehmen ! Ich würde sagen; mache ruhig weiter. Ich habe auch leider nur 7 Kilo abgenommen und im Augenblick ist da stillstand, das macht aber nichts. Ich esse um etwa 17-17.30 die letzte Mahlzeit und fange um 8.30-9.00 an mit Frühstück und nehme selbst Marmelade und mal Kuchen ! Mache weiter !

    1. Hallo Ingrid,
      ich mache 16/8 nun schon drei Wochen, esse morgens um 8 und gegen 14 Uhr Mittagessen, dann erst wieder am nächsten Tag um 8. Habe auch erst ein Kilo weg. Die letzten drei Tage noch dazu keinen Zucker und mit Hunger ins Bett, und dennoch jeden Tag 100 g wieder zugenommen. Es ist zum Verrücktwerden.

      1. Hallo Christina,
        nicht aufgeben… Strecke doch Deinen Tag etwas nach hinten…. bis um 16 Uhr hättest Du ja Zeit etwas zum essen… Oder portionier dein Essen auf 2x…. Wie dein Zeitfenster aussieht kannst Du ja selbst entscheiden. Verstehe ich Dich richtig, das Du 1 Kg abgenommen hast in den 3 Wochen? inkl. der 100g jeden Tag wieder drauf? Also bist Du jetzt schwerer als vorher? Was möchtest Du? 5 KG Wasser abnehmen oder 1 Kg Körperfett? Weitermachen, die Erfolge stellen sich schon ein. Ich habe jetzt nach 3 Monaten 15 Kg abgenommen. Nimm Dir Zeit einen längeren Zeitraum zu beobachten.

        Viel Erfolg!!

  9. Hi ich hab auf Anraten meines Arztes vor ca. 2 Jahren mit dem 16/8 Fasten angefangen. Grund war das ich trotz Sport und gesunder Ernährung aufgrund meiner Autoimmunerkrankung (Hashimoto) immer weiter zugenommen haben. Ziel war es mit dem 16/8 Fasten nicht weiterzuzunehmen und ins Übergewicht zu rutschen. Mein Fazit. Der erste Monat war Horror. Unterzuckersymptome, Leistungsschwäche, Gefühl alles dreht sich nur noch ums Essen usw. Aber dann habe ich für mich! die optimale Balance gefunden. Ich esse ca. um 10Uhr das passt auch von der Arbeit, da da eine festgelegte 20 min Pause ist und dann wieder um 16/17 Uhr. Zum Training geht es dann so ca. um 18 Uhr.
    Mir haben vorallem folgende Dinge geholfen:
    – Geduld 😉
    – die Einsicht das Intervallfasten nicht das Wundermittel ist und vorallem nicht heißt ich darf alle in mich reinstopfen, denn ich faste ja dazwischen. Gesunde Ernährung (bei mir hat kohlenhydratarm und eiweißreich) und Sport gehören zusammen. Vorallem wenn es um Gewichtserhalt oder Abnehmen geht.
    – Grüner Tee mit Holunderblüte gegen das Hungergefühl (achtung kann zum Schwitzen führen)
    – mir selber „Ausrutscher“ erlauben (Geburtstage/Feiertag/einfach mal abends essen gehen etc. )und keine Dogmatische Herangehensweise. Habe ich nach 15h Stunden Hunger esse ich was und quäle mich nicht.
    – Experimente beim Essen z.B. bei anderen Ernährungsformen schauen. Mir haben vorallem Rezepte aus dem Low Carb und der Paleobewegung geholfen, Und der Verzicht auf Weizen. Esse jetzt viel Hirse, Buchweizen etc. macht deutlich länger satt als Weizenprodukte.
    – ich habe mir eine Liste gemacht womit ich mich ablenken kann wenn ich aus Langeweile essen will oder der Heisshunger kommt (der kommt allerdingss bei mir inzwischen sehr selten)
    Jetzt nach 2 Jahren sind quasi nebenbei ca. 12kg runter bin vom BMI her optimal, hab mehr Definitonen von den Muskeln bekommen, bein leistungsfähiger und vorallem meine Symptome vom Hashimoto haben sich sowas von Verbessert. Also allen im allen kann ich sagen, das sich für mich das 16/8 Intervallfasten als dauerhafte Ernährungsform voll etabliert hat. Selbst mein Arzt ist immer wieder erstaunt wie sich mein Gesundheitszutand entwickelt hat.
    Gebt dem ganzen eine Chance und probiert es aus!

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