Veganes Proteinpulver für Bodybuilder und Ausdauersportler

Veganes Proteinpulver – Ein Segen für Sportler, die vegan leben!

Veganern wird oft nachgesagt, dass es ihnen an Eiweiß und Protein fehlen würde, da diese bekanntlich vollständig auf Fleisch und tierische Erzeugnisse wie Milch, Eier oder Honig verzichten. Auch bekannte Proteinquellen wie Quark oder Joghurt passen nicht in den veganen Speiseplan. Und dabei sind eben genannte Lebensmittel doch reich an Eiweiß und Protein. Wo also bekommen Veganer ihre Proteine her und wie kann man als eben solcher überhaupt Kraft- oder Ausdauersport betreiben? Und gibt es überhaupt vegane Bodybuilder und Leistungssportler?

Das Vorurteil, dass eine vegane Ernährung nicht ausreichend Eiweiß und Proteine liefern könne, sei an dieser Stelle einmal abzuwenden. Es ist eine schlicht falsche Behauptung, welche mittlerweile von unzähligen veganen Kraft- und Ausdauersportlern widerlegt worden ist.

Veganes Proteinpulver - geht das?
Woher bekommen Veganer Eiweiß und Proteine?

Ja woher denn nun, wenn nicht aus Fleisch, Fisch und Körnerquark? Wer sich ein bisschen mit den veganen Lebensmitteln beschäftigt, der wird schnell feststellen, dass tierische Produkte längst nicht die einzige Energiequelle darstellen, sondern viele andere Lebensmittel ebenso reich an Eiweißen und Proteinen sind. Eigentlich kommt das Eiweiß in fast allen pflanzlichen Lebensmitteln vor, natürlich in unterschiedlicher Konzentration, weshalb man sich als Veganer doch einmal mehr mit seinem Speiseplan beschäftigen muss.

Man sieht es den Lebensmitteln nicht an, aber beispielsweise pflanzliche Milch wie etwa Soja,- Reis,- oder Hafermilch sind reich an pflanzlichem Eiweiß. Auch grünes Blattgemüse wie Spinat oder Nüsse aus verschiedenen Ländern stecken voller Energie, die Kraft- oder Leistungssportler gut verwerten können.

Auch wilder Reis oder Quinoa und Amaranth stecken voller Eiweiß und sollten auf keinem veganen Speiseplan fehlen. Übrigens schaden die eben genannten Lebensmittel auch keinem Fleischesser, was an dieser Stelle dringend erwähnt werden sollte. Vegane Lebensmittel sind nicht speziell für Veganer. Rein tierische Eiweiß- und Proteinquellen zu nutzen kann den Körper dauerhaft auf eine große Belastungsprobe stellen.

Reichen vegane Eiweiß- und Proteinquellen für effektiven Muskelaufbau?

Natürlich ist es möglich, nur durch reine pflanzliche Eiweiß- und Proteinquellen Muskeln aufzubauen. Die Frage ist nur, wie lange würde es dauern? Auch Veganer sind nämlich nicht mehr oder weniger geduldig, wenn es um den Muskelaufbau unter Bodybuildern geht – man möchte möglichst zügig Ergebnisse sehen. Und zwar ohne vorab ein deftiges Steak vom Rind essen zu müssen.

Wer eben vor dieser Problematik steht, der kann sich dem veganen Proteinpulver widmen, welches den Muskelaufbau von Veganern unterstützt. Es hilft dabei, den täglichen Mehrbedarf an Eiweiß für einen effektiven Muskelaufbau abzudecken. Und weil das vegane Proteinpulver längst keine Neuheit mehr ist, gibt es mittlerweile zahlreiche Hersteller und Produkte verschiedenster Geschmackrichtungen und Aufmachungen.

Nüsse enthalten viel Eiweiß

Auf eine optimale Eiweißversorgung achten

Wer Bodybuilding betreiben möchte oder eben Leistungssport anstrebt, der sollte auf eine grundlegende vegane Versorgung von Eiweiß achten. Einige Lebensmittel dürfen demnach trotz dem veganen Proteinpulver nicht auf dem Speiseplan fehlen. Tofu, Linsen, Vollkornnudeln, Quinoa, Kidneybohnen, Broccoli, Spinat, Kohl oder Erdnüsse können je nach Geschmack schmackhaft zubereitet werden. Veganern steht eine unerwartete Gerichtvielfalt zur Verfügung, von der sich so mancher Fleischjunkie eine Scheibe abschneiden könnte. Wer es über die normale Nahrung nicht schafft den Proteinbedarf zu decken, sollte einen Blick auf unseren Foodspring Erfahrungsbericht werfen. Hier wird Eiweißpulver mit Biosiegel vertrieben.

Wie viel Eiweiß sollte man pro Tag zuführen?

Der Eiweißgehalt in veganen Produkten und Lebensmitteln wird also extrem unterschätzt. Integriert man diese in den täglichen Ernährungsplan, so kann veganes Proteinpulver zusätzlich wahre Wunder bewirken. Die empfohlene Menge Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht liegt bei etwa 1,5 und 2 Gramm. So kann sich jeder schnell seinen täglichen Eiweißbedarf selbst errechnen.

Warum ist veganes Proteinpulver wichtig für den Muskelaufbau?

Nicht nur, dass Veganer auf veganes Proteinpulver zurück greifen müssen, auch nicht-Veganer sollten vegane Eiweißquellen in Betracht ziehen. Grund dafür sind die von der Muskulatur benötigten Aminosäuren. Aus dieser Art Protein besteht nämlich die Muskulatur zu 35 Prozent. Essenzielle Aminosäuren dürfen also nicht fehlen, wenn Muskulatur aufgebaut werden soll.

Wichtig für ein hochwertiges veganes Proteinpulver ist, dass auch wirklich alle essentiellen Aminosäuren enthalten sind und ein so genanntes vollständiges Aminosäurenprofil besitzt. Für Allergiker empfehlen sich ebenfalls die zu 100 Prozent veganen Proteinpulver, wer an einer Laktoseunverträglichkeit leidet, der sollte auf den Hinweis „laktosefrei“ achten.

Wie findet man das richtige vegane Proteinpulver?

Mittlerweile ist der Markt voll mit veganen Produkten und damit auch mit veganen Proteinpulvern für Sportler und Bodybuilder. Und wieder einmal ist es schwer den Überblick über gute und schlechte Produkte zu behalten. Welche Kriterien bei der Bestellung von veganem Proteinpulver also berücksichtig werden, soll nachfolgend noch erläutert werden.

Achte darauf, woher das Eiweiß kommt!

Allergiker und Menschen mit Unverträglichkeiten sollten besonders darauf achten, woher das Eiweiß denn kommt. Die passende vegane Eiweißquelle kann sich nämlich wie folgt unterscheiden:

  • Erbsenprotein
  • Sojaprotein
  • Weizenprotein
  • Reisprotein
  • Hanfprotein
  • Uvm.

Wer sich für so genannte „Blends“ entscheidet, der kauft eine Mischung aus verschiedenen Eiweißquellen. Damit wird sozusagen das Beste aus den unterschiedlichen Quellen gezogen und sinnvoll miteinander vermengt.

Achte auf die Verträglichkeit des Produkts

Natürlich kommt es bei der Verträglichkeit immer auf die Person selbst drauf an. Jeder Organismus kann auf verschiedene Eiweißquellen unterschiedlich reagieren. Wer von Anfang an auf Nummer sicher gehen möchte, der wählt Produkte mit verdauungsfördernden Enzymen. Diese sind wichtiger für die Verstoffwechslung der veganen Proteine.

Die Löslichkeit des veganen Proteinpulvers berücksichtigen

Wichtig für eine einfache Zubereitung ist ein spezieller Proteinshaker, in dem oft ein Sieb integriert ist und man das Pulver so leicht auflösen kann. Natürlich bleibt es wieder einem selbst überlassen, ob man das vegane Proteinpulver in Wasser oder beispielsweise in Pflanzenmilch einrührt. Mit einem Proteinshaker entstehen keine Klumpen.

Persönliche Vorlieben in Sachen Geschmack

Mittlerweile ist für jeden Geschmack das passende vegane Proteinpulver auf dem Markt angekommen. So gibt es Proteinpulver mit Schokoladen- oder Vanillegeschmack, leckere fruchtige Sorten in Form von Erdbeer- und Kokosnuss-Banane oder aber geschmacksneutrale Proteinpulver.

Empfehlenswerte vegane Proteinpulver zum Kaufen

Nach Aufstellung der eben genannten wichtigen Kaufkriterien haben wir uns im Netz auf die Suche nach passenden Produkten gemacht und können nachfolgende drei vegane Proteinpulver guten Gewissens vorstellen und weiterempfehlen. Das gute Preis-Leistungsverhältnis kann dabei ebenfalls mit gut bewertet werden.

Das vegane Proteinpulver von Foodspring

Das deutsche und relativ junge Unternehmen Foodspring konnte im Vergleich mit seinem veganen Proteinpulver überzeugen. Grundsätzlich handelt es sich bei diesem Produkt um ein glutenfreies Proteinpulver, sodass es auch für Allergiker oder Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit verwendet werden kann. Zudem ist es auch laktosefrei, also auch für Laktoseintoleranzen verwendbar. Ebenso ideal stellte sich die einfache Löslichkeit des Pulvers in verschiedenen Flüssigkeiten heraus. Die leicht lösliche Konsistenz erfordert kein stundenlanges einrühren und verhindert Klumpenbildung. Auch positiv zu Bewerten ist die Zusammenstellung der veganen Eiweißquellen, denn diese besteht aus mehreren Komponenten und verschiedenen Eiweißquellen:

  • Erbsen, welche reich an L-Arginin sind
  • Hanfsamen
  • Reis
  • Sonnenblume
  • Bewusst kein Soja

Die hohe biologische Wertigkeit konnte bereits einige Anwender überzeugen, ebenso die Reichhaltigkeit der essenziellen Aminosäuren, welche erinnerungshalber zu 35 Prozent Bestandteil der Muskeln sind. Kraft- und Ausdauersportler machen mit diesem Produkt alles richtig, zumal der Proteinanteil bei guten 72 Gramm liegt. Im Vergleich zum sehr geringen Kohlenhydratanteil von nur 4,3 Gramm.

Bestellt werden kann das vegane Proteinpulver von Foodspring in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Schokolade, Vanille oder Erdbeere. Dabei enthalten die Produkte kein Zucker und somit auch kaum Kalorien, auch wenn diese angenehm süßlich schmecken und nicht bitter im Geschmack sind.

Vegan Protein von Foodspring

Veganes Proteinpulver von Foodspring

  • Ideal für vegane Kraft- und Ausdauersportler
  • Reich an essenziellen Aminosäuren
  • Hohe biologische Wertigkeit
Bei Foodspring ansehen

Das Vegan Protein von Alpha Foods

Alpha Foods setzt nicht nur auf viel Proteinanteil, sondern auch auf die eben so beliebten Superfood und Verdauungsenzyme. Eben alles, was gerade in Mode zu sein scheint. Die pflanzlichen Proteinquellen sind hier ebenfalls sehr gut miteinander kombiniert und bestehen unter anderem aus Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen, Chia Samen, Reis, Hanf, Soja und Erbsen. Vom Organismus kann dieses vegane Proteinpulver sehr gut aufgenommen und verstoffwechselt werden.

Geschmacklich kann das Produkt ebenfalls gut mit anderen mithalten, denn es schmeckt laut Herstellerangabe nach frischer Vanille. Die Konsistenz ist eher cremig, was wohl an der Kokosnussmilch liegt. Stevia Blätter und Zimt machen das Produkt angenehm süß, ohne dafür zusätzlichen Zucker zu verwenden.

Hinzu kommt, dass Alpha Foods mit diesem veganen Proteinpulver das Proteinverwertungsenzym „Bromelain“ hinzugefügt hat, damit es im Magen nicht aufbläht. Auch diesem Aspekt sei der Daumen hoch gegönnt. Leinsamen und Amaranth, ebenfalls Lebensmittel aus der Superfoodliste, liefern hochwertige Nährstoffe und Mineralien und runden das Produkt ab.

Vegan Protein (Vanille) - Reis-, Hanf-, Soja-, Erbsen-, Chia-, Sonnenblumen- und Kürbiskernprotein...
  • VEGANES PROTEIN: Pflanzliche Proteinquellen aus Reis, Hanf, Soja, Erbsen, Sonnenblumenkernen,...
  • LECKER & CREMIG: Die meisten pflanzlichen Proteinmischungen schmecken übel. Vegan Protein schmeckt...
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Das reine Lupinen Proteinpulver von Primalife

Die bekannte Marke Primalife hat sich mit dem Lupinen Proteinpulver wirklich Gedanken um die Inhaltsstoffe gemacht. Es besteht zu vollen 100 Prozent aus Lupinenprotein und ist damit frei von Zusätzen. Der Hersteller wirbt damit, dass das Produkt ideal für die Paleo Ernährung oder während einer Low Carb Diät ergänzt werden kann. Das deutsche Produkt kann damit voll und ganz seine Kunden überzeugen.

Der natürliche Eigengeschmack ist dabei optimal fürs Backen, Kochen oder im Müsli und können perfekt mit vielen anderen Lebensmitteln kombiniert werden. Das Primalife vegane Proteinpulver ist frei von Zusatzstoffen, alle verwendeten Rohstoffe stammen aus natürlichem Anbau. Die hohe biologische Verfügbarkeit überzeugt die Kunden, denn es ist leicht verträglich, zudem zuckerfrei, laktosefrei und gluten- und gentechnikfrei.

Alleine Allergiker müssen aufpassen und sich mit dem Inhaltsstoff Lupine auseinandersetzen. Ebenso ist der Kohlenhydratanteil mit 2 Gramm ein wenig höher als bei anderen Produkten. Dafür überzeugt es aber mit 3,9 Gramm purem Protein und Lupinenmehl.

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Fazit zum Thema veganes Proteinpulver

Fakt ist, dass Veganer ebenso Muskeln aufbauen und Leistungssport treiben können, wie alle anderen Menschen auch. Und dabei leben diese gar nicht mal so ungesund, denn der Mythos, dass vegane Eiweißquellen nichts für den Muskelaufbau tun würden, ist längst widerlegt. Pflanzliche Eiweiße können zudem viel besser vom Organismus verwertet werden, viele natürliche Lebensmittel enthalten wertvolle zusätzliche Vitamine und Nährstoffe neben den Proteinen. Hinzu kommen die leichtere Verdaulichkeit und die Vielfältigkeit in der Anwendung.

Veganes Proteinpulver kann bei einer gesunden und eiweißreichen, pflanzlichen Ernährung den Muskelaufbau effektiv unterstützen und für mehr Kraft und Ausdauer sorgen. Wie bei allen Nahrungsergänzungsmitteln ersetzt auch dieses vegane Proteinpulver keine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung. Auch Veganer können sich ungesund ernähren, was mit einem veganen Proteinpulver auch nicht ausgeglichen werden kann.

Für alle ernährungsbewussten Kraft- und Ausdauersportler stellt aber das vegane Proteinpulver eine Reihe Vorteile auf, die schnell in Form eines Ergebnisses im Spiegel bewundert werden können.

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One comment

  1. Die veganen Proteinalternativen haben in den letzten Jahren, wie ich doch finde, deutlich aufgeholt. Vor allem in Sachen Geschmack und Verträglichkeit.
    Mein persönlicher Favorit ist das Vanille Protein von foodspring. Da passt einfach alles, nur an der Löslichkeit müssen die noch etwas arbeiten.

    Könnt ihr auch mal vegane Aminosäuren, also BCAA’s vorstellen?

    Lg Piet

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