21happyme Erfahrungsbericht – Fit in 21 Tagen?

Oft mangelt es uns ja nicht an der Motivation, etwas im Alltag für unseren flachen Bauch zu tun. Das abendliche Joggen ist kein Problem, solange wir unser Ziel vor Augen haben und davon ausgehen, dass Joggen uns dabei helfen kann. Problematisch wird es dann, wenn wir keine schnellen Fortschritte sehen.

Und dann geht die Motivation flöten. Völlig verständlich. Das Prinzip ist recht einfach, denn würden wir spürbare, messbare Erfolge sehen, würden wir uns auch zum Sport aufraffen können, oder? Wahrscheinlich würde es uns sogar richtig leichtfallen und wir würden uns freuen. Wir brauchen also ein Trainings- und Ernährungssystem, das uns schnell signalisiert „Hey, es funktioniert. Du nimmst ab!“

Dafür müssen wir unseren Körper aber schon etwas mehr fordern, als 30 Minuten lahmes joggen. Abwechslung und hohe Intensitäten müssen her!

Da ich nicht unbedingt der Sportexperte bin und eigentlich nichts Anderes möchte, als in meine Lieblingshose zu passen und mich im Sommer im Bikini blicken lassen zu können, brauchte ich also einen Trainingsplan, der mir genau das bietet und den ich blind absolvieren kann. Ich wollte aber auch nicht direkt ein Fitnesstrainer oder ein teures Fitnessprogramm kaufen.

So fand ich die App 21happyme, die versprach, mich in 21 Tagen fit zu bekommen. Der Download der App ist kostenlos, das Programm selbst kostet aber einmalig 39€. Die Benutzeroberfläche sah schon einmal vielversprechend aus. Also ließ ich mich darauf ein.

Zu 21HappyMe ->

Hier teile ich nun meine Erfahrungen mit euch.

Das Konzept hinter 21happyme

In Anlehnung an den Namen geht es darum, einen strikten Trainingsplan exakt 21 Tage durchzuziehen. Das Versprechen klang verlockend. Der beigefügte Ernährungsplan und die vielen Rezepte sind für Fleischesser, Vegetarierinnen und Veganerinnen geeignet und es gilt das Prinzip, dass man sich richtig satt essen darf.

Zudem ist das Trainings- und Ernährungsprogramm zu 100% auf Frauen abgestimmt. Es gibt also keine primitiven Muskelprotzübungen, sondern filigrane, muskelstraffende Übungen. So viel kann ich schon einmal vorwegnehmen.

Das Beste für mich war, dass das Frühstück richtig schön süß sein darf. Ich liebe süßes Frühstück!

Der Plan von 21happyme

Es ist klar, dass man nach 21 Tagen keine Fitnessbombe werden kann. Doch darum ging es mir erst einmal auch nicht. Nach Lust und Laune kann man den 21 Tage Plan beliebig oft wiederholen.

Auf der ersten Schaltfläche der App wird dir dein „Happy Way“ angezeigt – dein Weg zum Ziel. Auf einem Balken hangelst du dich Tag für Tag zur nächsten Einheit. Nicht nur die Gesamtlaufzeit des Plans dauert 21 Tage, auch jede Einheit für sich ist auf 21 Minuten ausgelegt.

Die Trainingseinheiten sind ganz klar auf die Problemzonen „Bauch, Beine, Po“ spezialisiert. Zwischendurch gibt es noch schlauchende Fatburner-Workouts und in den gesamten 3 Wochen hat man 3 Tage frei. Die sogenannten Happy Days kann man mit einer Tätigkeit seiner Wahl verbringen. Joggen, Radfahren, Schwimmen, Klettern usw.

Der regelmäßige Check-up

An entsprechenden Trainingstagen wirst du daran erinnert, ein Foto von dir zu schießen und dich zu wiegen. Das finde ich sehr praktisch, da man hier tatsächlich messen kann, wie weit man bisher gekommen ist. Das setzt natürlich voraus, dass man ganz zu Beginn seinen Status angibt.

  • Foto
  • Gewicht
  • Größe
  • Ziel
  • Umfang an Taille, Hüfte, Oberschenkel, Oberarm

Die Erfolgskurve ist ziemlich cool. Sie motiviert ungeheuerlich, womit sie genau das verhindert, was mir immer beim Joggen passiert ist. Ich hatte während der 21 Tage keinen einzigen Tag, wo ich keine Lust auf die Sporteinheiten hatte. Am Ende zeigen dir 4 Vorher-Nachher Bilder deinen Fortschritt.

Der Ernährungsplan

Für schnelle Erfolge muss die Ernährung stimmen. Das war mir bewusst. Es nützt nichts, wenn ich jeden Tag 21 Minuten Power gebe und mir dann abends die Tiefkühlpizza in den Ofen schiebe.

21happyme ernährungsplanDaher richtet sich die App zu 70% an die Ernährung. Diese ist wie folgt aufgebaut:

  • Morgens gibt es ein ausgiebiges, kohlenhydratreiches Frühstück.
  • Mittags gibt es viele Proteine und Hülsenfrüchte.
  • Abends gibt es wieder viele Proteine und gesunde Fette.

Dieses Prinzip richtet sich nach der Slow-Carb Methode von Tim Ferriss. Es funktioniert deswegen so gut, da wir weiße Kohlenhydrate vermeiden und stattdessen Früchte und Vollkornprodukte wählen, um uns morgens schön satt zu essen. Im Laufe des restlichen Tages gibt es nur noch fettverbrennende und muskelaufbaufördernde Lebensmittel wie mageres Fleisch, magerer Fisch, Tofu, Hülsenfrüchte, Nüsse.

Während des Tages hat man einfach nie Hunger. Kohlenhydrate können wir zum Frühstück nämlich so viele essen, wie wir wollen.

Selbstverständlich spielt die Qualität der Lebensmittel eine wichtige Rolle. Während der 21 Tage sind ausartende Süßigkeiten- oder Fastfoodorgien natürlich tabu.

Was du im Detail essen darfst und was nicht, wird dir ganz genau in der App erklärt. Damit du nie auf dem Schlauch stehst, liefert 21happyway über 100 Rezepte. Sehr interessant und hilfreich sind auch die Einkaufsliste und der Anti-Jojo-Plan. Dieser hilft dir, auch nach den 3 intensiven Wochen auf Kurs zu bleiben.

Meine Erfahrungen mit 21happyway

Um die App zu bewerten gebe ich zuerst meinen Eindruck über die Benutzerfreundlichkeit der App und anschließend über das wichtigste: Meine Erfolge.

Benutzerfreundlichkeit der App

Hier muss ich ganz ehrlich sagen, dass es kaum etwas zu meckern gibt. Die Oberfläche ist innerhalb von wenigen Sekunden zu verstehen. Alle Optionen sind mit wenigen Klicks zu erreichen und alles bleibt übersichtlich.

Von anderen Apps bin ich zum Beispiel gewohnt, dass Funktionen nicht deutlich erklärt werden oder dass man mehrere Minuten suchen muss, bis man den richtigen Button endlich hat. Dies ist hier nicht der Fall.

Auch der Trainingsplan ist leicht zu verstehen. Einfach auf die Einheit tippen und schon öffnet sich ein Fenster mit einem Video. Jede einzelne Übung wird dir hier von zwei Fitnesstrainern vorgemacht. Du musst sie einfach nur nachmachen.

Ähnlich ist es bei der Ernährung. Wähle aus, ob du Tipps zum Frühstück, Mittagessen oder zum Abendbrot brauchst… und schon hast du alles, was du brauchst übersichtlich aufgelistet.

Es gibt keine unnötigen Funktionen, aber es fehlt auch nichts Essentielles.

Das Ergebnis

Unterm Strich war es das ganze Wissen über Ernährung, was mir am meisten geholfen hat. Die Übungen auf dem Happy Way sind recht simpel und erfordern nicht unbedingt viel Geschick. Für absolute Sportmuffel, die einfach mal anfangen wollen, sich zu bewegen, ist das sehr gut.

Für die etwas Fortgeschrittenen machen die Einheiten nicht besonders viel Sinn im Hinblick auf eine langfristige Sportgewohnheit. Ohnehin ist nach 21 Tagen Schluss. Du kannst den Happy Way zwar wiederholen, allerdings wird es keine Anpassungen in den Schwierigkeitsgraden der Übungen geben. So gesehen kann man die App als tollen Startschuss oder als Notfallplan vor dem Sommerurlaub nutzen. Wer aber über die 21 Tage hinaus sportlich aktiv bleiben will, stößt bei der App an ihre Grenzen.

Auf der anderen Seite ist jedoch der Anti-Jojoeffekt-Plan überaus hilfreich. Das Sportprogramm ist zwar vorbei, doch um wenigstens die Figur und das Gewicht zu halten, ist es die Ernährung, die die größte Rolle spielt. Es ist gut, dass die App hier eingreift und den Jojo-Effekt verhindert. Vorausgesetzt du hast genug Disziplin.

Für mich lässt sich daher ganz klar folgendes ableiten: 21happyme ist dafür da, um schnell und einfach zu starten. Wer sich langfristig an die Ernährungstipps hält, kann die Figur auch halten. Sportlich gesehen gibt die App tatsächlich nur 21 Tage etwas her.

Bei mir haben sich nach 21 Tagen tatsächlich unerwartete Veränderungen aufgetan. Ich war fit, niemals hungrig und habe 3,7 Kilogramm abgenommen. Die absolute Traumfigur ist es zwar noch nicht, aber ich habe Lust auf Sport und weiß, wie ich mich passend dazu ernähren muss.

Für Männer gibt es übrigens das Programm21

Fazit

Technisch gesehen wird es kaum Apps geben, die besser strukturiert und einfacher in der Benutzung sind. Die Oberfläche ist TOP und alles macht einen organisierten Eindruck.

Das Konzept ist für schnelle Maßnahmen ideal. Vor dem Sommerurlaub, vor wichtigen Terminen oder als erster Einstieg in ein sportliches Leben kann die App wirklich helfen. Wer aber langfristig einen sportlichen Lebensstil nachgehen möchte, wird bessere Trainingspläne finden.

Weitere Infos zu 21HappyMe gibt es hier ->

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