Functional Fitness – Infos & Übungen

By Judith / 4. Januar 2018
Functional Fitness

Was ist Functional Fitness?

Bei Functional Fitness handelt es sich um einen neuen Fitnesstrend, der immer häufiger ausgeübt wird. Bei dieser neuen Trainingsform werden natürliche Bewegungen genutzt, um ein maximales Ergebnis zu erreichen. Und hierbei muss noch nicht einmal ein Geräteparcour wie in einem Fitnessstudio vorhanden sein. Somit eignet sich das Work-out unter anderem auch für Menschen, die einen stressigen Alltag haben und lieber zuhause trainieren. Es enthält sehr viele unterschiedliche, abwechslungsreiche Übungen, die du individuell gestalten kannst.

Wie funktioniert Functional Fitness?

Anders als bei den meisten sogenannten isolierten Trainingsmethoden, wie zum Beispiel beim Bodybuilding, kannst du beim Functional Fitness während einer Übung mehrere Muskelgruppen gleichzeitig trainieren. Die Funktionalität wird hiebei durch die Beanspruchung unterschiedlicher Körperteile erreicht. Die meisten Übungen werden beim Functional Training entweder mit dem eigenen Körpergewicht oder mit verschiedenen Kleingeräten, wie zum Beispiel mit Gummibändern, Medizinbällen oder mit einem sogenannten Kettlebell, durchgeführt.

Functional Fitness

Was benötige ich für diese Art von Training?

Es gibt viele unterschiedliche Trainingsutensilien für Functional Fitness, die sich für dieses neue Trainingsprogramm eignen, wie zum Beispiel:

  • Tube (Theraband)
  • Kugelhantel (Kettlebell)
  • Schlingentrainer
  • Sandsack
  • Koordinationsleiter
  • Pezziball oder
  • Langhantel (Barbell)

Wer profitiert von Functional Fitness und für wen ist es geeignet?

Functional Fitness eignet sich für alle, die ein normales Krafttraining zu monoton finden. Denn bei dem neuen Work-out werden gezielt neue Reize gesetzt, wodurch sich die Kraft, die Ausdauer und die Koordination verbessern lassen. Zudem können alle Sportler von diesem profitieren, die Verletzungen möglichst vermeiden wollen. Und auch für Einsteiger eignet sich das Functional Training, da hierbei sehr schonend mit den untrainierten Muskeln und den Gelenken umgegangen wird. Einige typische Anfängerübungen sind zum Beispiel Ausfallschritte, sogenannte Burpees oder Knieheben. Zudem eignet sich das Training auch für bereits erfahrene Kraftsportler, die sich in einem guten Fitnesszustand befinden.

Was lässt mit Functional Fitness erreichen?

Wer der Meinung ist, beim Krafttraining Erfolge erreichen zu können, ohne dabei an seine Gesundheit zu denken, wird sicherlich irgendwann eines Besseren belehrt. Körperliches Training wirkt sich nicht lediglich auf die Muskeln, sondern auch auf das allgemeine Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit aus. Und da bei der Functional Fitness darauf geachtet wird, dass Verletzungen so gut es geht vermieden werden, stellen sich auch schneller Erfolge ein. Denn wer fit und gesund bleibt, muss keine Pausen einlegen. Durch das Functional Training werden deine Muskeln, Faszien und Gelenke deutlich beweglicher und robuster.

Zwei einfache Übungen kurz erklärt

Kniebeugen

Kniebeugen eignen sich ideal für das Functional Training. Denn mit diesen trainierst du deinen Po, deinen Rumpf, deinen Rücken und deine Beine. Und wenn du die Kniebeugen richtig durchführst, können auch deine Sprunggelenke und deine Knie davon profitieren. Stelle Dich zunächst aufrecht hin und stelle deine Füße ungefähr schulterbreit auseinander. Nun verlagerst du das Gewicht auf deine Fersen, wobei deine Füße nach vorne zeigen.

Strecke Deine Arme nach vorne parallel zum Boden und gehe in die Hocke. Hierbei solltest du deinen Po nach hinten ausstrecken, bis er sich nur noch wenige Zentimeter über dem Boden befindet. Die Knie sollten nicht über die Zehenspitzen ragen, was sehr viele Sportler falsch machen. Drücke Dich im nächsten Schritt aus den Fersen wieder nach oben. Hierbei spannst du deinen sogenannten Rückenstreckmuskel an und beugst dich möglichst nicht zu weit nach vorne. Wenn du irgendwann den Schwierigkeitsgrad erhöhen willst, kannst du bei den Kniebeugen Hanteln halten oder die Übung auf einer beweglichen Unterlage durchführen.

Burpees

Mittlerweile hat sich auch hierzulande der englische Begriff Burpee etabliert. Hiermit ist ein spezieller Liegestützsprung gemeint, der den kompletten Körper fordert. Zudem kannst du mit Burpees deine Kraft und deine Ausdauer verbessern. Stelle dich zunächst erst schulterbreit hin und gehe in die Kniebeugen-Position. Von dort aus machst du eine Liegestütz und ziehst deine Beine anschließend wieder an. Jetzt springst du aus der Hocke und mit ausgestreckten Armen nach oben. Anschließend nimmst du wieder die Ausgangsposition ein und beginnst von vorne.

Fazit

Functional Fitness ist ein Trend, der immer beliebter wird. Insbesondere deswegen, weil hierbei unterschiedlichste Muskelgruppen trainiert werden. Daher eignet sich dieses Training unter anderem auch für diejenigen, die herkömmliches Krafttraining zu eintönig finden. Ein weiterer Vorteil ist, dass hierbei sehr viel Wert darauf gelegt wird, Verletzungen zu vermeiden. Zudem muss für die meisten Übungen noch nicht einmal ein Fitnessstudio aufgesucht werden. Denn Kniebeugen, Burpees und viele weitere Übungen kannst du durchaus auch zuhause durchführen und ganz nach deinen Wünschen individuell gestalten.

Judith
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